Heiße Kämpfe im Sand

Das Beachvolleyballturnier in Mulda erlebt ab Freitag seine 20. Auflage. Neben den Spielen steht sogar Nachtbaden auf dem Programm. Doch das ist nicht alles.

Mulda.

Daumendrücken für schönes Wetter: Der dreitägige 20.Muldaer Beachvolleyball Cup findet am Wochenende im Erlebnisbad statt. Nach wochenlanger Hitze hofft das Organisationsteam um Schwimmmeister Roy Aumann nun, dass Petrus Erbarmen mit den Volleyballern hat. Schließlich ist das Jubiläumsturnier schon ausgebucht.

Für das Mixed-Turnier haben sich 24 Teams angemeldet, bei den Herren 12 Mannschaften und bei den Damen 8 Teams. "Damit sind alle Plätze vergeben, denn mehr ist nicht drin. Wir führen aber Wartelisten", sagte Aumann gestern auf Anfrage von "Freie Presse". Nicht stattfinden wird das eigentlich geplante Legenden-Turnier. Der Grund: Es haben sich nicht genügend "in die Jahre gekommene" Spieler gemeldet.

Zur 20. Auflage des Muldaer Turniers gibt es auch ein Programm jenseits der beiden Volleyballfelder. Am Freitag ab 20 Uhr wird zum (öffentlichen) Nachtbaden eingeladen. An den anderen beiden Tagen ist normaler Badebetrieb. Und am Samstag ab 20 Uhr findet eine öffentliche Spielernacht mit Toxicsound DJ's statt. "Dafür brauchen wir natürlich auch schönes Wetter", sagt Roy Aumann. Baden sei aber auf jeden Fall möglich, schließlich ist das Muldaer Erlebnisbad solarbeheizt.

Fünf Unternehmen aus Mulda und dem Freiberger Raum unterstützen das Turnier. Sie bezuschussen beispielsweise die Trikots für alle Spieler. "Ohne die Sponsoren wäre die Veranstaltung in diesem Umfang nicht machbar", so Aumann.

Am Wochenende werden sicher auch Erinnerungen wach. Vor 20Jahren hatten die Volleyballer Roy Aumann, Sven Stebel, Matthias Müller, Sven Stein und Frank Thorand, alle vom Muldaer Sportverein, die Idee, im 1996 eröffneten Erlebnisbad ein Beachvolleyballturnier zu veranstalten. Auch, um das idyllisch gelegene Freibad bekannter zu machen. "Am ersten Turnier 1998 nahmen sechs bis sieben Mannschaften teil, dann wurden es immer mehr. In Spitzenzeiten waren es 16bis 20Mannschaften", erinnert sich der 40-jährige Schwimmmeister, der seit 1997 im Muldabad arbeitet und selbst zum 20. Mal beim Beachvolleyballturnier dabei ist.

Zwischendurch habe es auch mal Flauten gegeben. Einmal nahmen nur sechs Mannschaften teil. Aber die Muldaer hielten durch - im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltern von Beachvolleyball-Turnieren. Einst fanden auch am Waldbad in Freiberg sowie in den Freibädern in Lichtenberg und Nassau Turniere statt. "Wir sind als einzige in der Umgebung übrig geblieben", so Aumann. In Erinnerungen schwelgen werden die Volleyballer auch nach den Spielen: "Weißt du noch ...?" Denn so hitzig es beim Turnier selbst zugeht, so lustig ist es dann im Anschluss. Da lachen die Sportler auch mal über sich selbst und das, was sie vorher im Eifer des Gefechtes ihrem Gegner an den Kopf geworfen haben. "Die Stimmung beim Turnier ist immer super. Und viele kennen sich ja schon aus den Vorjahren", so Roy Aumann.


Vielseitiges Programm

Das dreitägige Muldaer Beachvolleyballturnier beginnt am Freitag. Hier ein Überblick:

Freitag

17 Uhr: Muldaer Ortsmeisterschaften

20 Uhr: Nachtbaden.

Samstag

9 Uhr: Herrenturnier

9 Uhr: Damenturnier

20 Uhr: Öffentliche Spielernacht mit Toxicsound DJ's

Sonntag

9 Uhr: Mixed-Turnier

Gespielt wird auf zwei Beachvolleyball-Feldern. Die Startgebühr für den Wettkampf beträgt 20 Euro pro Team. Bei den Ortsmeisterschaften sind 7,50 Euro pro Teilnehmer zu entrichten.

Die 20. Auflage des Muldaer Beachvolleyball Cups ist bereits ausgebucht. Interessierte können sich aber auf eine Warteliste setzen lassen. Sie können sich an der Kasse des Erlebnisbades Mulda, telefonisch unter Ruf 037320 8720 oder per E-Mail unter beachvolleyball.mulda@gmx.de melden.

www.erlebnisbad-mulda.de

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