Herderhaus: Nächster Bauabschnitt steht an

Stadtrat entscheidet über Zuschlag für Rohbau-Los für 1,7 Millionen Euro

Freiberg.

Die Firma Landschaftsgestaltung Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH aus Freiberg soll für reichlich 1,7 Millionen Euro die Rohbauarbeiten im zweiten Bauabschnitt beim Projekt Umbau und Erweiterung des Herderhauses in Freiberg ausführen. Das sieht der Vorschlag vor, den Andreas Böhnstedt als Leiter des Hochbau- und Liegenschaftsamtes für die Stadtratssitzung am Donnerstag erarbeitet hat. Wie aus den Unterlagen, die die Stadtverwaltung auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat, weiter hervorgeht, habe die LSTW bei der europaweiten Ausschreibung das preisgünstigste und wirtschaftlichste Angebot abgegeben.

Das denkmalgeschützte Gebäude in der Herderstraße 2 wird seit März 2018 als Stadtarchiv hergerichtet und um ein Museumsdepot mit Tiefgarage erweitert. Das Projekt ist mit insgesamt 20 Millionen Euro veranschlagt. Die Kapazität des Stadtarchivs, das 1489 erstmals als "archivo publico" erwähnt worden war, ist bereits seit 1999 erschöpft. Jährlich kämen etwa 100 laufende Meter Akten hinzu, hatte die Stadtverwaltung schon vor drei Jahren mitgeteilt. Beispielsweise würden seit 1800 Freiberger Tageszeitungen archiviert. Daher seien Ausweichquartiere im DBI an der Halsbrücker Straße, an der Akademiestraße und am Petriplatz genutzt worden.

Der Freiberger Stadtrat tritt am Donnerstag um 16 Uhr im Rathaus am Obermarkt zusammen. Die Sitzung ist öffentlich.

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