Hochschulen profitieren kaum von Plan bis 2025

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Freiberg und Mittweida erwarten aber auch keine Einschnitte

Freiberg/Mittweida.

Mit dem Entwurf der fortgeschriebenen "Hochschulentwicklungsplanung 2025" sind eine Reihe von strategischen Zielen für Sachsens Hochschul-Landschaft formuliert. Die TU Bergakademie Freiberg und die Hochschule Mittweida profitieren aber zum Beispiel nicht vom geplanten Ausbau von Studienplatzkapazitäten in mehreren Studienfächern.

Denn dabei geht es um Studiengänge in Lehramts- und medizinischen Berufen, die mit den Profilen der Einrichtungen in Mittelsachsen nichts zu tun haben. "Wir bilden Natur- und Wirtschaftswissenschaftler sowie Ingenieure aus, aber keine Lehrer oder Mediziner", erklärte TU-Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht. Diese "politische Schwerpunktsetzung" falle auch nicht zugunsten der Fachhochschulen wie der in Mittweida aus, erklärte der Rektor der Hochschule Mittweida, Prof. Ludwig Hilmer. Profitieren könne seine Einrichtung lediglich von der Förderung der Informatiker-Ausbildung, welche im Zukunftsvertrag der Bund-Länder-Vereinbarung aufgeführt sei.

In einer ersten Reaktion auf den Hochschulentwicklungsplan, der zur Anhörung freigegeben wurde, seien für die Bergakademie keine negativen Entwicklungen abzuleiten, so Prof. Barbknecht. Vielmehr ergebe sich für die TU hinsichtlich Forschung und Lehre "ein Pfad der weiteren positiven Entwicklung und des Ausbaus unserer Stärken".

Auch die Anzahl der Studierenden an der TU Bergakademie Freiberg wachse. 4000 eingeschriebene Studenten sind es derzeit. Laut dem Entwicklungsplan wird bis zum Wintersemester 2024/25 ein konstantes Niveau der Anzahl der Studienanfänger und Absolventen angestrebt - was für die TU Freiberg 4400 und für die Hochschule Mittweida 6300 Studienplätze bedeutet. Diese Größenordnung, derzeit sind 5850 Studierende immatrikuliert, sei für die Hochschule Mittweida kein Problem, so Rektor Hilmer.

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