Hotel am Tivoli: Saxonia hält an Zeitplan fest

Weniger Betten und längere Ausschreibung?: Ein Vorschlag aus dem Stadtrat zu den Investi- tionsplänen in Freiberg stößt auf geteiltes Echo.

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11 Kommentare

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    Bader
    28.07.2020

    Ich kenne das Thema bereits aus anderen Städten, wo ein neues Hotel gebaut wurde. Zunächst gab es einen Aufschrei der bestehenden Hotels. Diese haben aber - nach Eindruck der Nutzer - oft nicht mehr das aktuellste Angbot und verlangen oft überteuerte Preise. Aufgrund der geringen Konkurrenz können diese dennoch verlangt werden. Die Städte haben sich von den Wehklagen nicht beirren lassen. Am Ende haben alle Bestandshotels zumindest ihre Eingangsbereiche und die meisten Zimmer renoviert. Natürlich mussten Sie mit dem neuen, zum Teil billigeren Angebot konkurrieren. Sie hatten Zusatzkosten und können nun oft auch nur niedrigere Preise als vorher verlangen. Die Auslastung passt aber auf jeden Fall, sie bekommen ihren guten Teil ab. Keiner hat aufgegeben. Das ist zwar schade für die Bestands-Hoteliers, dass die Gewinnmargen nun niedriger werden, aber so ist nunmal der Markt. Damit müssen sich alle Unternehmen in allen Branchen rumschlagen. Es gibt nunmal kein Recht auf Bestandsschutz für die Geschäftssituation, auch nicht für Hotels. Die Politik sollte da keine Klientelpolitik machen. Für den Nutzer innerhalb und ausserhalb der Städte hat sich die Situation auf jeden Fall verbessert. Das sollte auch das Ziel der Politik sein, dass die Kunden auch zufrieden sind, nicht nur der Anbieter. Das bringt die Städte voran und gibt der Hotellerie vor Ort in Gesamtheit einen guten Ruf.

    Zur Frist: Wenn man täglich im Hotelbereich arbeitet, sollte man solch eine Bewerbung auch fristgerecht aus dem Hut zaubern können. Man kann sich ja auch unterstützen lassen und für 5-10 TEUR eine Unterlage einkaufen. Das ist innerhalb von 3 Wochen fertig. Ich denke, das wissen die Marktteilnehmer auch und verstecken sich nur dahinter, um Zeit herauszuschlagen und die politische Entwicklung abzuwarten.

    Wenn ich die Stadt wäre, würde ich mir erstmal von einem unabhängigen Hotelexperten ein Gutachten (für 5-10 TEUR) anfertigen lassen, was an dem Standort hoteltechnisch überhaupt tragbar ist und welche Preise man bei Übernachtungen erzielen kann, auch vor dem Hintergrund des Bestandsangebots. Oder gibt es das Gutachten schon? Vielleicht ergibt sich ja, dass da neue Angebot ohnehin nur in einer Nische agieren kann, die die Bestandshotels gar nicht berührt. Dann muss man sich doch gar nicht streiten...Oder es kommt raus, das sich das Hotel gar nicht rechnet. Dann muss man auch nicht mehr Kraft reinstecken. Vielleicht sagt das Gutachten auch, dass 4* gar nicht tragbar sind, weil zu wenig Auslastung gegen ist und die Klientel eher nach Dresden geht. Wenn die Inhalte vorliegen, kann man das Grundstück viel gezielter ausschreiben und hat die eine oer andere inhaltliche Diskussion schon vorweg genommen...