"Ich liebe Freiberg!"

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Lebensweisheiten von Freibergern aus aller Welt haben die Vereine "Epi-Zentrum" und "Handlungsnetz" gesammelt. "Freie Presse" stellt die Menschen dahinter vor.

Freiberg.

Janith Abeywickrama ist 34, kommt aus Nuwara Eliya in Sri Lanka und lebt seit 2017 in Freiberg. Der Geologe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Bergakademie.

Freie Presse: Warum sind Sie nach Freiberg gekommen?

Janith Abeywickrama: Meine Frau hatte ein Stipendium bekommen, um in Dortmund zu studieren. Da habe ich mich an der Bergakademie beworben. Zunächst habe ich den Masterstudiengang Sustainable Mining (Nachhaltiger Bergbau) absolviert. Jetzt forsche ich weiter über die Gewinnung von kritischen Elementen wie Kobalt. Das braucht man für Akkus in Elektroautos.

Was vermissen Sie hier?

Das Essen! Wenn wir in Sri Lanka kochen, brauchen wir immer Kokos. Aber das ist hier sehr teuer und oft nicht so frisch. Andererseits ist vieles hier wie in meiner Heimatstadt. Deshalb liebe ich Freiberg! Wir haben ein ganz ähnliches Wetter. Eigentlich ist es in Sri Lanka viel wärmer, aber meine Stadt liegt auf mehr als 2000 Metern Höhe. Die Engländer nannten es "Little England", weil es viel Regen und viele Bäume gibt.

Was bedeutet die singhalesische Spruchweisheit?

Es ist ein Sprichwort von Buddha. Man sagt es in meiner Heimat zur Begrüßung und zum Abschied. Wir meinen damit alles zusammen: Alles Gute, Gesundheit, bleib schön und zufrieden. Es ist sozusagen das "Glück auf" der Menschen in Sri Lanka.

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