Katalysator für Tourismus

Silberschau: Positive Effekte für Gastronomie

Freiberg.

Was bringt die Landesausstellung der Stadt und den Freibergern? "Freie Presse" fragt nach. Heute: Holger Scheich, Geschäftsführer Freiberger Brauhaus.

Wie ist die momentane Situation bei Ihnen und wie sehen Sie die derzeitigen touristischen Möglichkeiten in Freiberg?

Die Coronakrise hinterlässt auch in der Freiberger Brauerei deutliche Spuren. Unser Unternehmen ist als Partner und Lieferant zahlreicher Gastronomen, Feste und Veranstaltungen in den Sommermonaten besonders von den Einschränkungen betroffen. In unserem Schwesterunternehmen, der GSM Gastro-Service-Mittelsachsen, ist die Situation weit dramatischer. Als Organisator von Veranstaltungen sowie Betreiber von mehreren Gastronomiebetrieben ist das Geschäft stark eingeschränkt. Freiberg ist eine attraktive Stadt. Die Besucher Freibergs benötigen aber auch eine belebte Innenstadt. Dazu gehören geöffnete Geschäfte und kleinere Events, die wieder Gäste anlocken. Aus diesem Grund hält die GSM an den Freiberger Sommernächten fest, die ab Mitte Juli im Schloss stattfinden.

Welche Hoffnungen verbinden Sie mit der Landesausstellung?

Ich finde es sehr erfreulich, dass die Landesausstellung in Sachsen nun bald eröffnet wird. Das ist zum einen ein deutliches Zeichen der Sachsen, die damit wieder einen Schritt in Richtung Normalität gehen. Zum anderen auch ein Dank an diejenigen, die mit viel Engagement das Zustandekommen der Ausstellung ermöglicht haben. Freiberg wird mit der Schau auf der Reichen Zeche einen Höhepunkt der Landesausstellung darstellen. Ich hoffe, dass viele Besucher den Weg nach Freiberg finden und das Bergwerk aber auch die ganze Stadt davon profitiert.

Auf welche Weise können Sie die Landesausstellung für sich nutzen?

Sie könnte ein Katalysator für die touristische Entwicklung in Freiberg sein. Wird sie von vielen Gästen besucht, könnte das auch für die einheimischen Gaststätten und Hotels positive Effekte haben. wjo

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