Keine Lösung im Frauensteiner Kita-Streit

Stadt, Räte, Eltern und Träger haben am Montag ihre Positionen zu Kosten und Öffnungszeiten ausgetauscht

Frauenstein.

Die Entscheidung, ob die Kindertagesstätten in Nassau und Burkersdorf die derzeitigen Öffnungszeiten von 6 bis 16.30 Uhr halten können, wurde vertagt. In der nächsten Stadtratsitzung soll das Thema erneut auf den Tisch.

Am Montag hatten sich die Frauensteiner Räte mit Bürgermeister Reiner Hentschel, Elternvertretern sowie Vertretern des Trägers, dem DRK Dippoldiswalde, darüber ausgetauscht. Das Problem: Aufgrund der geringen Anmeldezahlen sind die Kosten für 1,75 Vollzeitstellen nicht gedeckt, erklärt Carola Engelbrecht vom DRK. Deshalb hatte das DRK eine Nachzahlung in Höhe von rund 40.000 Euro von der Stadt gefordert. Um das künftig zu vermeiden, sollen die Öffnungszeiten auf den Prüfstand. Denn: Nur etwa zwei Kinder besuchen früh morgens und spät nachmittags die Kita. In Nassau sind derzeit 25 Kinder, in Burkersdorf 18 angemeldet. "Wenn beide Elternteile Vollzeit arbeiten gehen, reicht eine Betreuungszeit von 9 Stunden nicht aus", sagt Elternvertreter Andreas Glöckner. Er setzt sich für die bestehenden Öffnungszeiten ein. Stadt und DRK sollten eine Lösung für die Kosten finden. Er fürchtet, dass sonst junge Familien ihre Kinder in einer Kita der Nachbargemeinden anmelden und diese dann aufgrund des dort aufgebauten sozialen Umfeldes auch dort einschulen. Reiner Hentschel war am Dienstag nicht zu erreichen. (cor/ar)

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