Kleinkind aus Unfallauto befreit

Siebenlehn.

Bei dem schweren Verkehrsunfall am 25. Dezember an der Autobahnabfahrt Siebenlehn ist auch ein Kleinkind in Mitleidenschaft gezogen worden. Das hat Jana Ulbricht von der Polizeidirektion Chemnitz am Freitag bestätigt. Das etwa einjährige Kind habe mit im Unfallauto gesessen und sei mit Verdacht auf einen Schock ins Krankenhaus gebracht worden, so die Pressesprecherin: "Es konnte aber nach ambulanter Behandlung der Familie übergeben werden." Eine 25-jährige Seat-Fahrerin hatte gegen 17.25 Uhr am ersten Weihnachtsfeiertag beim Abbiegen von der A 4 einen Ford auf der B 101 übersehen. Sie erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen, der Fordfahrer wurde leicht verletzt. Die Autobahnabfahrt gilt als Unfallhäufungsstelle, bestätigten Polizei und Landratsamt am Freitag. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hat die Kreisbehörde Anfang des Monats eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage aufbauen lassen, erinnerte Pressereferentin Tina Soltysiak. Auf der B 101 gelte hier Tempo 50. Bereits im Vorjahr seien eine Haltelinie aufgebracht und ein Spiegel montiert worden: "Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird gemeinsam mit der Polizei weiterhin genau beobachtet." (jan)

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