Kreisstadt investiert kräftig bis 2021

Programm sieht Projekte in Höhe von mehr als 66 Millionen Euro vor

Freiberg.

Der Freiberger Stadtrat hat gestern den Entwurf des Mittelfristigen Investitionsprogramms für die Jahre 2016 bis 2021 mit großer Mehrheit angenommen. Mehr als 66 Millionen Euro will die Stadt Freiberg dabei ausgeben. So viel Geld sei noch nie in einem Zeitraum von nur fünf Jahren in der Stadt investiert worden, macht die Stadtverwaltung in der Abstimmungsvorlage deutlich. Der Eigenanteil Freibergs an den Ausgaben liegt bei rund 20,4Millionen Euro. Kreditaufnahmen, um diesen Betrag zu stemmen, sind nicht geplant.

Oberbürgermeister Sven Krüger (SPD) zeigte sich gestern zufrieden: Am Ende des geplanten Investitionszeitraumes seien alle öffentlichen Schulen in der Hand der Stadt saniert. So sind im Investitionsprogramm beispielsweise der Ersatzneubau der Agricola-Grundschule sowie die Sanierung und Erweiterung der Oberschule "Gottfried Pabst von Ohain" enthalten.

Auch im Stadtrat gab es positive Stimmen: Arnd Böttcher (SPD) lobte, dass mit dem Plan eine Entwicklung vorgezeichnet werde, "die Freiberg nicht nur gut zu Gesicht steht, sondern auch die Lebensqualität in Freiberg anheben wird". Grünen-Stadtrat Sebastian Tröbs kritisierte dagegen, dass die Freiberger, die mit dem Bürgerhaushalt in die Planung des Investitionsprogramms einbezogen wurden, keinen eigenen Etat hätten verplanen dürfen. Es sei noch kein "perfekter Bürgerhaushalt" gewesen.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...