Küche für alle legt Pause ein

Freiberger Verein stößt an seine Grenzen

Freiberg.

Es war und ist mehr als ein Abendessen - die "Küche für alle", liebevoll Küfa genannt, die der Verein "Freiberg. Grenzenlos" seit Anfang 2016 in der Bergstadt organisiert. Sie ist ein Beispiel gelebter Integration. Monat für Monat kommen bis zu 100 Menschen unterschiedlichster Nationen zusammen und kochen Spezialitäten aus aller Welt. Laut Sprecher Markus Zschorsch "lernt man sich beim Essen und danach kennen, kommt ins Gespräch, schließt Freundschaften und lernt Neues dazu".

Doch nun stößt der 29 Mitglieder zählende Verein an seine Grenzen. Die Organisation koste, wie Markus Zschorsch bemerkt, viel Kraft. "Wir legen vorerst eine Pause ein, auch wenn der Bedarf nach wie vor vorhanden ist." Kommenden Mittwoch findet daher die vorletzte Küfa statt - und zwar im Pi-Haus, Beethovenstraße 5. Im Dezember ist Schluss. Am 14. November warten die Macher zunächst aber mit einer Premiere auf. Ab 18 Uhr wird erstmals mit Anette Haber und ihrem Team der "Bodega Andaluza" eine Gaststätte kochen. Die Gastronomin will dadurch einen Beitrag für ein weltoffenes Freiberg leisten. (acr)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...