Läuten über ganz Freiberg

Der Beginn des Weihnachtsfriedens verlief dieses Jahr etwas anders. Dennoch hatten alle etwas davon.

Freiberg.

Am Abend des vierten Advent, 20 Uhr, ist die Freiberger Weihnachtsruhe eingeläutet worden - nicht wie gewohnt auf dem Christmarkt an der Hilliger Glocke, sondern hoch über den Dächern der Stadt an der Heuerglocke. Die war extra zum Besucherbergwerk Alte Elisabeth gebracht worden. Das Einläuten hatten Heiko Götze, Vorsitzender der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft, Bergknappe Daniel alias Richard Thum und Oberbürgermeister Sven Krüger übernommen. Dass das Läuten aus nahezu jedem Fenster in Freiberg zu hören war, hatte eine große Beschallungsanlage möglich gemacht.

OB Krüger danke den Freibergern für ihre Disziplin und wünschte viel Kraft und Durchhaltevermögen. "Mit Abstand und Achtsamkeit können wir sie meistern und trotz Einschränkungen besinnlich werden lassen", blickte er auf die kommenden Tage.

Mitglieder des Bergmusikkorps Saxonia spielten zum Abschluss das Steigerlied. Viele Freiberger in der Stadt, die zugehört hatten, applaudierten und schickten telefonische Dankesgrüße an die Verantwortlichen. Selbst vom Seilerberg meldeten sich Anwohner.

Der traditionelle Abschluss der bergmännischen Vorweihnachtszeit in der Silberstadt konnte wegen der Coronapandemie in diesem Jahr erstmals seit seiner Premiere vor neun Jahren nicht auf dem Obermarkt stattfinden. (mer)

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