Letzte Reise durch das Lichterland

Die Weihnachtsmärkte haben geschlossen. In Sayda wurden am vierten Advent noch einmal die Lichter angezündet.

Sayda.

Nun ist sie tatsächlich vorbei, die schöne Zeit der Vorfreude, die durch nichts besser begleitet werden konnte, als durch die zahlreichen Weihnachtsmärkte auf den Dörfern oder in den kleineren Städten. Der späteste Markt der Region fand am letzten Adventswochenende unter der Überschrift "Tradition - Kultur - Besinnlichkeit" auf dem Plan in Sayda statt.

Gleich am Eingang brutzelte Ralf Müller gemütlich Bratwürste und Steaks, die reißenden Absatz fanden. Direkt nebenan stand die Bühne, auf der an den zwei Markttagen Schulkinder ebenso auftraten wie Tanzformationen, Chöre und Blasmusiker. Und es gab viele Gäste zu begrüßen, nicht nur aus Sayda, sondern auch aus den Partnergemeinden. "Es sind Besucher aus dem tschechischen Mezibori da", erzählte Mirko Schubert, Mitarbeiter im Bürger- und Touristenbüro. "Auch aus dem Ort Seyda bei Wittenberg." Natürlich fehlten auch die italienischen Freunde aus Sogliano al Rubicone nicht.

Zahlreiche Stände waren aufgebaut, an denen es Leckereien, Gewinnspiele und Spezialitäten gab. Zum Hauptorganisator des Marktes, dem Stadtverein Sayda, gesellten sich zahlreiche weitere Vereine und Institutionen, die dieses zauberhafte Fest vor historischer Kulisse möglich machten und den Geist der Weihnacht durch Sayda wehen ließen.


Vereine und Partnerstädte sind mit viel Einsatz bei der Weihnachtssache

Lysann Wanke vom Förderverein der Grundschule Sayda strahlt über das ganze Gesicht. Sie genießt den Weihnachtsmarkt auf dem Plan in vollen Zügen, obwohl sie gemeinsam mit anderen am Stand des Fördervereins gut zu tun hat. "Wir verkaufen mit dem Wolkensteiner Glühwein den besten", sagt sie. "Außerdem gibt es bei uns Crépes und Donuts." Der Erlös kommt den Schülern zugute. (wjo) Rayko Richter vertritt den Stadtsportverein 1863 Sayda mit einem Stand, an dem er und weitere Vereinsmitglieder fröhlich ausschenken. "Wir sind Anlaufstelle für unsere Mitglieder", sagt er. "Außerdem kommen sehr viele ehemalige Saydaer extra zum Weihnachtsmarkt hierher." Viele von ihnen sind früher Mitglieder im Verein gewesen. Doch heißt es: Einmal SSV, immer SSV. (wjo)

Petra Bremer ist als Dolmetscherin auf dem Markt. Seit 33 Jahren lebt sie in Italien, kommt aber immer gerne mit der Abordnung der Saydaer Partnerstadt Sogliano al Rubicone hierher, und das seit 20 Jahren. Am Stand ist kaum eine Pause möglich. "Unser Renner ist natürlich das Olivenöl", erzählt sie, während sie fleißig verkauft. "Aber auch der Grubenkäse, der Wein und der Schinken." (wjo)

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