Mahnwache für das Klima

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Freiberger Bündnis verleiht mit Aktion dem Anliegen Klimaneutralität Nachdruck

Freiberg.

Sie wollten ihrem Anliegen noch einmal Nachdruck verleihen, die zehn Mitglieder des Bündnisses "Freiberg klimaneutral", die sich am Donnerstag kurz vor der Sitzung des Freiberger Stadtrates zu einer Mahnwache vor der Nikolaikirche versammelten. Dem Ort, an dem das Gremium tagte. Hintergrund ist, dass während der Sitzung mehrere Beschlussvorlagen unterschiedlicher Fraktionen sowie der Stadtverwaltung zur Diskussion gestellt wurden, die sich auf verschiedene Weise mit dem Ziel des Bündnisses, nämlich der Erstellung eines Klimafahrplanes für die Stadt bis zum Jahr 2035, beschäftigen.

"Vor einem Jahr, am 23. Januar 2020, haben sich Mitglieder von neun verschiedenen Freiberger Umweltgruppen zum ersten Mal getroffen", erzählt Organisator Christian Mädler. Damit handele es sich um das größte Freiberger Umweltbündnis seit 30 Jahren. Man hatte die Stadtpolitiker aller Parteien und Gruppierungen sowie die Stadtverwaltung zu Gesprächen eingeladen. Unter anderem bei einer gut besuchten Runde Anfang September in der Petrikirche hörte man einander zu. Daraus resultierten die verschiedenen Vorschläge, die nun debattiert wurden. "Wir hoffen darauf, dass der ambitionierteste Weg beschritten wird", bringt Christian Mädler die Erwartungen zum Ausdruck.

Die Mahnwache machte mit Schildern auf die Dringlichkeit eines Handelns im Sinne des Klimas deutlich. Chayenne Bohlinger von Fridays for Future hatte zusätzlich drei Erdkugeln gefertigt. "Damit wollen wir zeigen, dass die Menschheit derzeit Ressourcen verbraucht, die dreimal so hoch sind, wie sie unsere Erde bereithält", so Bohlinger. Man hätte lieber eine größere Kundgebung abgehalten, sagt Mädler. Da das aber aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht möglich sei, habe man sich auf zehn Personen beschränkt. (wjo)

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