Manager: Kunstfreiheit wird nicht untergraben

Theater-Geschäftsführer nimmt Stellung zu "Dialog - wir haben die Wahl"

Freiberg.

Die Freiheit der Kunst wird durch die Gesellschafter des Mittelsächsischen Theaters nicht gefährdet - das hat Geschäftsführer Hans Peter Ickrath betont. "Wir müssen nur noch etwas genauer darauf achten, dass man dem Theater nicht unterstellen kann, es betreibe im Ansatz Wahlkampf (unmittelbar vor Wahlen) zu Gunsten oder Ungunsten irgend einer Partei." In dem Forum "Dialog - wir haben die Wahl" am 28. März sei ein Bühnengast vom Moderator gefragt worden, was oder was gerade nicht gewählt werden soll; das Wort "Wahl" sei im Plakat für die Veranstaltung aufgetaucht. Die Reaktionen auf den Abend hatten eine Debatte über die Freiheit der Kunst ausgelöst. Weder der Miet- noch der Gesellschaftervertrag des Theaters untergraben laut Ickrath das grundgesetzliche Recht. In vier Jahren als Geschäftsführer habe er nicht erlebt, "dass einer der Gesellschafter auf den Spielplan durchgreifen oder eine politische Aussage in einem Theaterstück oder Künstlers untersagen oder dem Theater aufbürden wollte."

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...