Mit High-Speed durch Untergrund

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Freiberg/Dresden.

In der Nähe von Dresden testen Forschende der TU Bergakademie ein neuartiges Werkzeug, mit dem Bohrungen von mehreren Kilometer Tiefe deutlich effektiver als bisher erfolgen können. Statt mit einem rotierenden Bohrer arbeitet sich der Prototyp mit Schlägen in die Tiefen des Untergrundes vor, heißt es in einer Pressemitteilung der Freiberger Uni. Das hydraulisch angetriebene Schlagwerk befinde sich dabei direkt oberhalb des Bohrmeißels tief im Bohrloch. Die Erzeugung der Schläge erfolge nach einem Verfahren, das es in der Tiefbohrtechnik bisher noch nicht gab. Mit dem neuen Tiefbohrhammer können insbesondere härtere Gesteinsschichten effektiver und mit weniger Verschleiß an den Anlagenteilen durchbohrt werden, so die TU. Dadurch würden die Bohrkosten signifikant reduziert. Die Technologie könne bei Tiefbohrungen nach Öl und Gas, aber auch für die Nutzung von Erdwärme aus mehreren Kilometern Tiefe zum Einsatz kommen. (bk)

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