Mittelsächsische Krankenhäuser schlagen Alarm: "Es sterben deutlich mehr Menschen"

Freiberger Mediziner zeichnen eine schwierige Corona-Lage und warnen: Wenn die Menschen nicht Abstand und Schutzregeln einhalten, drohen italienische Verhältnisse. Ihre Zahlen unterscheiden sich deutlich von der offiziellen Statistik.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    4
    Lola
    13.12.2020

    Eigentlich sollte jeder Mensch und jede Firma so viel Hirn haben, und sich nach einem Coronaausbruch (im Sinne selbst erkrankt oder Kontaktperson) sich selbständig auch ohne Gesundheitsamtbescheid in Quarantäne zubegeben.

    Habe ich doch auch so gemacht, nach dem meine Physiotherapeutin positiv war. Der Kontakt war rel. lange und enge.

  • 5
    3
    BuboBubo
    12.12.2020

    @ralf66: Natürlich wäre eine solche Verbesserung wünschenswert. Aber das ist ja gerade die Krux: Ab einem bestimmten Inzidenzwert treten dies beschriebenen Verzögerungen unausweichlich auf, mit der Folge, dass der Inzidenzwert noch schneller steigt. Eine positive Rückkopplung mit negativen Auswirkungen. Man kann eben die Ressourcen zur Kontaktverfolgung nicht exponentiell mit den Infektionen wachsen lassen. Deswegen muss die Inzidenz wieder unter diesen Kipppunkt fallen. Das geht momentan offensichtlich nur noch mit Vollbremsung.

  • 3
    2
    ralf66
    12.12.2020

    Was ich auch für absolut nachbesserungswürdig halte ist die Arbeit der Gesundheitsämter, dort werden ja bekanntlich Coronaerkrankte nach positiver Testung gemeldet, der Erkrankte muss dabei auch die unmittelbaren Kontaktpersonen angeben mit denen er zusammen war, jetzt habe ich gehört, dass seitens der Gesundheitsämter erst nach einigen Tagen und länger oder manchmal gar nicht die Aufforderung bei den Kontaktpersonen eingeht sich in Quarantäne zu begeben oder testen zu lassen und dann je nach Ergebnis entweder Quarantäne gemacht werden muss oder nicht. Wenn unmittelbare Kontaktpersonen die eng eine längere Zeit mit Corona positiv getesteten Bürgern verbracht haben noch etliche Tage sich weiter in der Öffentlichkeit bewegen oder gar nicht informiert werden so ist das Risiko sehr hoch, dass die Infektionen nicht genügend unterbunden werden können.

  • 2
    3
    Haju
    12.12.2020

    @Interessierte
    Möglicherweise gibt es ja mehr und mehr eine Gegenstrategie gegenüber den arroganten neokolonialistischen Selbstbediener eines brain drains (Wieso komme ich eigentlich darauf? Weil es ganz allgemein denkbar ist!):
    Länder, die viel gut ausgebildetes Personal haben, sind sicher auch finanziell gut aufgestellt. Diese könnten ja sagen: "Verkauft Eure gut gehenden Unternehmen einfach an uns. Wir bringen dann das fehlende Personal gleich mit. Und deutsch sprechen die dann auch prima." Mir sollte es recht sein (weil es Kapitalismus ist und nicht blauäugige Esoterik).

  • 6
    8
    Interessierte
    12.12.2020

    Wie wäre es denn , wenn man Intensivpatienten nach NSa schafft , die haben doch momentan Betten frei ...

    Und ´allgemein` ist die Hälfte der Betten noch frei , man hat aber kein Personal ...
    Wollte man da nicht im Frühjahr Pfleger aus dem Ausland holen und war man nicht dahin gereist , um Absprachen zu treffen ?
    Oder müssen diese Menschen erst einmal Deutsch lernen ?

  • 7
    3
    Lola
    11.12.2020

    Hinweis an die Bevölkerung:
    Das Krankenhaus Freiberg versorgt keine wirbelsäulenchirurgische Notfälle mehr!
    Man darf garnicht mehr in Notaufnahme erst kommen!

    Vielleicht leuchtet jetzt dem ein oder anderen ein, dass ein harter Lockdown notwendig ist.

  • 1
    6
    Lola
    08.12.2020

    Allerdings wundert mich, dass in Kliniken immer noch den ganzen Tag und die gesamte Abteilung Patienten operiertert.

  • 15
    2
    Lola
    04.12.2020

    Also als Kontaktperson muss man schon um seinen Quarantänebescheid betteln.
    Mich persönlich wundern leider Infektionszahlen und fehlende Einsicht der Menschen nicht.

    Klassen, Kindergärten,... müssen in Quarantäne. Aber nicht so relativ Firmen. Obwohl man unter den Mitarbeitern oder beim Mittagessen keine Maske trägt.

    Mir tun die Coronapatienten mit seinen Angehörigen leid und anderen die wegen zuhohen Infektionszahlen keine OP, ... mehr bekommen können.

  • 55
    11
    BuboBubo
    04.12.2020

    Der Arzt Bodo Schiffmann könnte seine freie Zeit besser nutzen. Anstatt in der Republik herumzutouren und Unsinn zu propagieren, könnte er in Freiberg auf der Intensivstation helfen. Wenn er das bis zum Sommer durchhalten sollte, kann er sich danach von mir aus wieder auf die Rednertribüne stellen und weiterlabern.