Nach Ausschreitungen bei Stadtfest noch kein Urteil

Ein Jahr nach den Ausschreitungen und dem Einsatz von Pfefferspray gegenüber Ordnern des Stadtvereins beim 50. Stadt- und Haldenfest in Brand-Erbisdorf ist noch kein Urteil gesprochen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz auf Nachfrage mitteilte, war im November 2017 Anklage gegen einen Tatverdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben worden. Der Fall liegt beim Amtsgericht Freiberg. Ein Hauptverhandlungstermin fand noch nicht statt, eine Anberaumung ist nicht bekannt, heißt es weiter. Das Ermittlungsverfahren habe sich gegen einen Beschuldigten gerichtet. Im Juli 2017 sprach die Polizei noch von zwei tatverdächtigen Männern im Alter von 29 und 30 Jahren, die sich verantworten müssten. Im Fall des zerstörten Wasser-Bassins konnte kein Täter ermittelt werden, das Verfahren wurde deshalb eingestellt. Der Schaden belief sich auf circa 1500 Euro, hieß es im Juli 2017. (cor)

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