Neue Tourismuschefin sprüht vor Tatendrang

Babett Erler leitet seit Jahresbeginn im Rathaus das Sachgebiet Tourismus. Eine erste große Aufgabe steht schon vor der Tür.

Freiberg.

"Die Silberstadt hat großes Begeisterungspotenzial", sagt Babette Erler. Seit Jahresbeginn ist sie Sachgebietsleiterin Tourismus im Amt für Kultur-Stadt-Marketing und damit Nachfolgerin von Monika Kutzsche, die Ende 2019 in Ruhestand ging. An Freiberg schätze sie insbesondere die große Vielfalt, die beeindruckende Altstadt sowie das große Kultur- und Freizeitangebot, schwärmt Erler.

Ein heuriger Hase in der Stadtverwaltung ist sie nicht. Seit 2016 hat sie den Bereich Marketing/PR betreut. Hinzu kommt, dass sie aus Freiberg stammt. Nach dem Gymnasium studierte sie an der TU Bergakademie Betriebswirtschaftslehre. Anschließend war sie in Bielefeld und Düsseldorf im Bereich Markt- und Medienforschung tätig, später im Bereich Marketing an der Rennschlitten- und Bobbahn Altenberg.

Sie freue sich über die Chance und die abwechslungsreiche Aufgabe, die ihr die Leitung des Sachgebiets Tourismus biete. Ihr zur Seite stehen zwei Mitarbeiterinnen in der Tourist-Information, zwei in den rückwärtigen Büros sowie derzeit eine Studentin der Tourismuswirtschaft an der Berufsakademie Breitenbrunn. "Die Kolleginnen haben ein großes Know-how und langjährige Erfahrungen", so Babett Erler.

"Gerne möchte ich an die Leistungen des Teams anknüpfen und diese ausbauen." Zu tun gibt es genug. "Aktuelle Themen im Tourismus-Bereich wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit sind Handlungsfelder", blickt sie voraus. Dass Freiberg 2019 Teil des Unesco-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krusnohori geworden ist, sei eine wunderbare Aufgabe, deren Umsetzung gemeinsam gelingen werde. Wobei sie neben ihrem Team und dem Amt für Kultur-Stadt-Marketing auch Helfer wie die Stadtführer, den Fremdenverkehrsverein und zahlreiche weitere Personen mit im Boot weiß. Ganz konkret gefordert wird Babett Erler in diesem Jahr durch die 4. Sächsische Landesausstellung sein, die sich dem Thema Industriegeschichte widmet und zu der das Lehr- und Forschungsbergwerk der TU Bergakademie auf der Reichen Zeche einer von sechs Schauplätzen ist.

"Die Landesausstellung wird aktiv durch die Stadt unterstützt", sagt Erler. "Beispielsweise zum Haldenfest am 7. Juni beim Welterbe-Tag." Aber auch in den Bereichen Infrastruktur, Werbung und Tourismus, etwa durch die Verteilung von Informationsmaterial. Zusammengestellt hat das Amt außerdem ein Arrangement für Besucher unter dem Namen "Silberboom", zu dem zwei Übernachtungen und ein Rahmenprogramm gehören. Die Ideen gehen Babett Erler und ihren Mitarbeitern nicht aus. www.freiberg.de/

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