Neuhausen sendet Adventsgrüße in die Welt

Botschaften via Video hat Undine Weise, die Chefin der Tourist-Info, schon nach dem ersten Lockdown gedreht. Jetzt legt sie nach. Mit Erfolg.

Neuhausen.

Adventsgrüße tragen die Neuhausener hinaus in die Welt. Zum Pyramidenanschieben mit Torsten Reichelt und Markus Herrmann oder beim Besuch des Nussknackermuseums mit Nussknackerprinzessin Jenny Löschner und Zitherspieler Michael Kaltofen war Undine Weise mit der Kamera dabei. Die Chefin der Tourist-Information Neuhausen dreht kleine Videos für Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram und Youtube. Am dritten Advent, dem Wochenende, an dem sonst auf dem Bahnhofsvorplatz der Weihnachtsmarkt stattfindet, werden Szenen vergangener Weihnachtsmärkte dort zu sehen sein.

Wenn das vierte Lichtlein angezündet wird, will die Schöpferin der kleinen Videos den Ortsteil Cämmerswalde besuchen. Jens Kaltofen und die Fröhlichen Blasmusikanten werden an der Pyramide vor der geschmückten Schule zu sehen sein.

Einige tausend Mal haben Nutzer bereits Interesse bekundet und die Videos geklickt, freut sich Undine Weise. "In dieser tristen und ungewöhnlichen Zeit wollen wir für die Einwohner unserer Gemeinde ein wenig Optimismus und Lebensfreude vermitteln", sagt sie.

Die Neuhausenerin hatte vor rund drei Wochen die Idee dazu, suchte sich Verbündete und fand sie in Musiklehrer Torsten Reichelt, dem Dirigenten des Musikkorps der Stadt Olbernhau, Jens Kaltofen, sowie den Musikern der Fröhlichen Blasmusikanten Cämmerswalde.

Für die 53-jährige Organisatorin ist diese Aktion nichts Neues. Vor rund einem halben Jahr, kurz nach dem ersten Lockdown, drehte Undine Weise mit der damals neunjährigen Antonia Dietel rings um den Schwartenberg. Die kleine Neuhausenerin zeigte damals via Videobotschaft den Social Media-Nutzern die schönsten Plätze ihres Heimatortes. "Damals gab es mit vielen Klicks auch schon eine Riesenresonanz. Das hat mich veranlasst, gerade jetzt zur Adventszeit noch einmal Freude in die Herzen zu bringen und Adventsgrüße aus Neuhausen in die Welt schicken", erzählt Undine Weise.

Ihre nächsten Gedanken zu dem Video-Projekt hat die Tourist-Informationschefin bereits im Hinterkopf. "Sie sind aber noch nicht spruchreif, deshalb möchte ich noch nichts verraten", sagt sie lächelnd.

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