Neun Tage im Land der aufgehenden Sonne

Delegation des sächsischen Jugendherbergswerkes hat Japan besucht

Sayda.

Für Ulrike Fink, die stellvertretende Herbergsleiterin der Jugendherberge Sayda/Mortelgrund, war es der erste Fachkräfteaustausch, den sie im Land der aufgehenden Sonne erlebte. Neun Tage weilte sie mit einer siebenköpfigen Delegation in Japan. Die Gruppe bestand überwiegend aus Mitarbeitern des sächsischen Jugendherbergswerkes. "Es waren unvergessliche Eindrücke, die ich von meiner Reise mitgebracht habe und worüber ich stundenlang erzählen könnte", schwärmt die Saydaerin. Über ihr Gesicht huscht dabei noch drei Tage nach ihrer Rückkehr ein Schmunzeln.

So besuchten die Sachsen vier japanische Herbergen, darunter in Osaka, in Kyoto und die National Wakasawan Youth, eine Outdoor Herberge am Meer. Ulrike Fink zeigte sich beeindruckt von der Höflichkeit und Freundlichkeit, mit der sie überall empfangen worden seien. Die Essgewohnheiten an den Jugendherbergen, die Schuhkultur, bei der vor jedem Raum die Schuhe gewechselt wurden oder die Erziehung der japanischen Kinder zum Umweltbewusstsein seien bemerkenswert gewesen. "Ganz toll fand ich, dass in den Herbergen die Personen unter 30 Jahren kostenlos übernachten können und dass es nicht wie bei uns Duschzellen gibt, sondern ein großes Gemeinschaftsbad, das Onsenbad", erzählt Ulrike Fink. Überraschend sei die Vielzahl ausländischer Individualtouristen gewesen, die an dem umfangreichen Outdoor-Programm und den vielen historischen Angeboten teilgenommen hätten.

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