Offener Brief: Hunderte Unterschriften gegen Montagsspaziergänge in Freiberg

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Mehr als 350 Menschen sind sauer auf die sogenannten "Montagsspaziergänger" und haben einen Offenen Brief des Bündnisses "Freiberg für alle" unterzeichnet, der die Protestierenden auffordert, auf die illegalen Demonstrationen zu verzichten.

Freiberg.

Mehr als 350 Menschen haben bis Sonntagnachmittag den vom Bündnis "Freiberg für alle" initiierten Offenen Brief unterzeichnet, der die sogenannten "Spaziergänger" auffordert, "dieses weitere Befeuern der Pandemie zu unterlassen". Seit Monaten gehen Menschen montags gemeinsam spazieren, weil sie die Corona-Maßnahmen nicht akzeptieren wollen. Zurzeit spitzt sich die Lage zu: Protestierende sind mittlerweile auch an anderen Tagen unterwegs, obwohl die geltende Coronaschutzverordnung keine unangemeldeten Versammlungen duldet.

"Mit Unverständnis, Sorge und immer größerem Zorn beobachten wir die montäglichen "Corona-Spaziergänge" durch Freiberg" heißt es in dem Brief des Freiberger Bündnisses. "Wir sind sauer, wir sind wütend und wir wollen das nicht länger hinnehmen!", heißt es weiter. Von der Politik erwarten die Verfasser, die illegalen Demonstrationen nicht länger zu dulden. "Es gelten Regeln und die gelten für alle. ... Diese Ungleichbehandlung erzeugt Frust, Unverständnis und stößt alle diejenigen vor den Kopf, die sich seit Monaten an die Einschränkungen halten."

Seit seiner Gründung vor zweieinhalb Jahren setzen sich die Mitstreiter von "Freiberg für alle" für Offenheit, Vielfalt und Toleranz in der Stadt ein.

https://freibergfueralle.de/offener-brief

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