Ordnungshüter nun zu dritt

Die Stadt Brand-Erbisdorf bestellt drei Bedienstete für den gemeindlichen Vollzugsdienst - und kleidet sie einheitlich ein.

Brand-Erbisdorf.

In Brand-Erbisdorf werden künftig drei Vollzugsbedienstete für Ordnung und Sicherheit sorgen. Das hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstagabend bei einer Stimmenthaltung beschlossen und folgte damit einer Empfehlung des Hauptausschusses. Künftig werden Denise König, Frank Brendler und Stefan Borchert die ordnungsamtlichen Aufgaben wahrnehmen und zu sogenannten gemeindlichen Vollzugsbeamten bestellt.

Wesentlich dabei ist unter anderem, dass sie in Ausübung ihrer Tätigkeit eine einheitliche Dienstkleidung tragen. Die Erstausstattung werde vollständig von der Stadtkasse übernommen, heißt es in der Beschlussvorlage. Ab 2022 werde zudem ein angemessenes Kleidergeld zur Verfügung gestellt. "Dafür gehen wir momentan von Kosten in Höhe von bis zu 400 Euro aus", sagte Oberbürgermeister Martin Antonow (parteilos). Die einheitliche Kleidung spiegele zugleich ihre Arbeit für die Bürger wider. "Dadurch rückt die ordnungsamtliche Tätigkeit viel mehr ins Blickfeld", so der Oberbürgermeister.

Es sei der Wunsch der drei Bediensteten gewesen, eine solche Neuausrichtung durchzuführen. "Keiner der drei ist hauptamtlich Vollzugsbediensteter", stellte Antonow klar. Man sei dabei auch erst in einem längeren Prozess, durch den man sich noch finden müsse.

Auf Nachfrage von Stadtrat Mirko Espig (CDU), der feststellte, dass die Personen auch am Freibad Erz-engler als Aufsichtskräfte eingesetzt seien, was im Winter kein zeitliches Problem wäre, dafür aber im Sommer, entgegnete der Oberbürgermeister, dass der Dienstplan so eingerichtet werde, dass beides möglich ist. Zudem werde der Ordnungsdienst nicht immer zu berechenbaren Zeiten im Einsatz sein. Noch in diesem Jahr beginnen die drei Bediensteten Schulungen, Fort- und Weiterbildungen.

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