Organspende: Was ist wertvoller?

Novalisforum organisiert Forum in Freiberg

Freiberg.

Ein Forum zum Thema "Selbstbestimmungsrecht ade? Zur Debatte über die Widerspruchslösung bei der Organspende" findet am Mittwoch ab 19.30 Uhr in Freiberg im Hörsaal des Instituts für Mineralogie der TU Bergakademie, Brennhausgasse 14, statt. Veranstalter sind das Novalisforum und die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung. Dr. Patricia Klein, ärztliche Geschäftsführerin der Landesärztekammer Sachsen, und Dr. Noreen van Elk, Referentin für Lebensschutz und ethische Fragen am Katholischen Büro in Berlin, werden zunächst über die Frage "Was ist wertvoller - das Recht auf individuelle Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit oder die Pflicht des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft?" referieren und anschließend mit dem Publikum darüber diskutieren. Der Eintritt ist frei.

Hintergrund: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende steigern. Er plädiert für eine Gesetzesänderung im Sinne einer sogenannten doppelten Widerspruchslösung. Organspender wäre fortan im Todesfall jeder Mensch ab 16 Jahren - es sei denn, der Einzelne oder im Falle einer schweren Erkrankung seine Familienangehörigen widersprechen der Entnahme der Organe ausdrücklich. (bk)

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