Pläne für 400 Meter B 173 liegen aus

Zwischen Oberschöna und Freiberg sollen die Fahrbahn und zwei Brücken erneuert werden. Für die Behelfsumfahrung werden 1,6 Hektar Land benötigt.

Kleinschirma.

Die Landesdirektion Sachsen hat am Montag bekannt gegeben, dass bis einschließlich 25. November dieses Jahres die Pläne für die "Fahrbahnerneuerung südlich Kleinschirma" und den Neubau zweier Brücken über Wirtschaftswege in diesem Bereich ausliegen. Die Unterlagen könnten in der Gemeindeverwaltung Oberschöna, An der Hauptstraße 10, während der Dienstzeiten eingesehen werden.

Der Bau war bereits vor drei Jahren vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr angekündigt worden. Der damaligen Mitteilung zufolge sollte im Oktober 2017 die Vorbereitung für das mit 2,2 Millionen Euro veranschlagte Vorhaben beginnen, die Hauptarbeiten waren für 2018/19 avisiert worden. Die beiden 1938 gebauten Brücken wiesen Schäden auf und hätten keine regelkonformen Absturzsicherungen, so die Planer.

Ein Knackpunkt des Projekts ist offenbar die geplante Behelfsumfahrung, die unmittelbar neben dem 400 Meter langen Bauabschnitt angelegt werden soll - auf der rechten Seite in Richtung Freiberg. Den Planungen zufolge, die auch im Internet abrufbar sind, sollen dafür rund 1,6 Hektar Land vorübergehend in Anspruch genommen werden. Laut Erläuterungsbericht haben die Agrargenossenschaften Kleinschirma und Oberschöna ihr grundsätzliches Einverständnis signalisiert. Wörtlich heißt es: "Die Zustimmung der einzelnen Eigentümer und Pächter (Bauerlaubnis) liegen vor." Als Bauzeit werden 15 Monate genannt; zuvor müssten aber noch Bäume entlang der Trasse gefällt werden.

Oberschönas Bürgermeister Rico Gerhardt (CDU) ist es wichtig, dass die Überflutungsgefahr für die Bahnhofstraße in Kleinschirma gebannt wird. "Bei starken Niederschlägen schießt das Wasser unter der Brücke durch - das werde ich auch in meiner Stellungnahme schreiben." Die Frist für Einwendungen läuft bis zum 10. Dezember.

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