Polizei findet Drogen in Freiberger Wohnungen

In einem Fall war Polizei mit dem Zufall im Bunde - 30-Jähriger in Haft

Freiberg.

Gleich in zwei Freiberger Wohnungen hat die Polizei am Wochenende Drogen gefunden. Im ersten Fall war der Zufall im Bunde. Bei der Amtshilfe hatten Polizisten des Reviers Freiberg am Samstag eine Wohnung in der Karl-Kegel-Straße aufgesucht. Der 30-jährige Mieter sollte als mögliche Kontaktperson einer in Nordrhein-Westfalen vermissten Frau befragt werden, heißt es im Polizeibericht. An der Wohnungstür sei den Beamten ein verdächtiger Geruch entgegengeweht. In den Wohnräumen hätten die Beamten Betäubungsmittelutensilien sowie mehrere Behältnisse mit Drogen gefunden. In Summe handelt es sich demnach um gut 200 Gramm Haschisch und etwas Amphetamin. Der 30-Jährige wurde wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln festgenommen und am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Laut Polizei wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Am Sonntagabend hatten Beamte einen Durchsuchungsbeschluss bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz für eine Wohnung in der Gabelsbergerstraße erwirkt, teilte die Polizei weiter mit. Der 19-jährige Wohnungsinhaber steht im Verdacht, Drogen zu verkaufen. Bei der Durchsuchung konnten die Beamten rund 30 Gramm Cannabis, entsprechende Utensilien sowie einige hundert Euro Bargeld bei dem Mann auffinden und beschlagnahmen. Gegen den jungen Mann werde wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. (bk)

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