Polizei stellt Rabauken auf frischer Tat

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Halbwüchsige zerstören Blumen im Albertpark

Freiberg.

Die Polizei hat im Freiberger Albertpark am Montagabend die Personalien von sieben Kindern und Jugendlichen aufgenommen, die Stiefmütterchen aus der Bepflanzung am Springbrunnen herausgerissen und die Veilchengewächse durch die Gegend geworfen hatten. "Wir hatten nach dem 'Montagsspaziergang' noch ein paar zivile Kräfte im Park, um die Lage zu beobachten", sagte der Freiberger Revierleiter Andreas Felgner. Dadurch seien die Halbwüchsigen auf frischer Tat gestellt worden. Gegen diejenigen in der Gruppe, so der Polizeirat weiter, die mindestens 14 Jahre alt und damit nicht mehr schuldunfähig sind, werde wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ermittelt.

Im Gegensatz dazu war der "Montagsspaziergang" gegen die Coronapolitik, an dem sich in dieser Woche in der Spitze etwa 850 Personen beteiligt hatten, nach Polizeiangaben ruhig verlaufen. Es seien lediglich fünf Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung aufgenommen worden, berichtete Andrzej Rydzik von der Polizeidirektion Chemnitz. Wie der Vize-Pressesprecher weiter sagte, habe es am Montagabend in Brand-Erbisdorf und Eppendorf ähnliche Protestaktionen ohne Vorkommnisse gegeben: "In Brand-Erbisdorf gab es etwa 15 Teilnehmer, in Eppendorf 29." Dem Vernehmen nach soll es am Montagabend auch in Oederan eine kurze Zusammenkunft von schätzungsweise 30 Personen gegeben haben. (jan)

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