Radwege: Hainichens Stadtchef will Druck machen

Auf Staatsstraße 201 zwischen Hainichen und Falkenau sind Radfahrer immer wieder Gefahren ausgesetzt

Hainichen.

Die Bürgermeister von Hainichen und Frankenberg fordern einen Radweg, der beide Städte entlang der Bundesstraße 169 verbindet. Deswegen haben sie einen gemeinsamen Brief an das sächsische Verkehrsministerium geschrieben und Staatsminister Martin Dulig (SPD) um Unterstützung gebeten. "Die Sache zieht sich aus meiner Sicht schon viel zu lange hin", sagt Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) mit Blick auf den Radweg von Hainichen in Richtung Frankenberg. Denn im Gespräch sei dieser bereits seit Jahrzehnten. Ende November wolle er deshalb beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) noch einmal Druck machen, kündigte der Stadtchef an.

Die geplante Fortsetzung des Radwegs zwischen Hainichen und dem heutigen Ortsteil Falkenau entlang der Staatsstraße 201 sei sogar Bestandteil des 1994 geschlossenen Eingemeindungsvertrages, so Greysinger. Sie hätte längst gebaut werden sollen. Der Brief an den Verkehrsminister sei auf Initiative der Stadt Frankenberg geschrieben worden. Greysinger habe diesen vor allem unterschrieben, weil er den Radweg für notwendig halte. "Auch für unsere Schülerinnen und Schüler des Frankenberger Gymnasiums", gibt er zu bedenken. (lkb)

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