Rathauschef bleibt im Amt

Der alte Bürgermeister ist der neue: Andreas Beger lenkt für weitere sieben Jahre die Geschicke von Halsbrücke. Obwohl er der einzige Kandidat war, blieb der Wahlkampf spannend.

Halsbrücke.

Ein klares, wenig überraschendes Ergebnis hat Andreas Beger am gestrigen Sonntag in Halsbrücke eingefahren. Der Christdemokrat, der im Ortsteil Falkenberg wohnt, ist mit 86,3 Prozent im Amt bestätigt worden. 2415 Frauen und Männer sprachen sich für den 61-Jährigen aus, der im Juni 2012 mit 94,6 Prozent der Stimmen zum Nachfolger des langjährigen Gemeindeoberhaupts Jörg Kiehne gewählt worden war und nun erneut die Geschicke der fast 5200 Einwohner großen Kommune lenken wird.

Insgesamt waren, wie Gemeindewahlleiterin Mandy Butter erläuterte, knapp 4200 Einwohner zur Wahl aufgerufen. 3112 gaben letztlich ihre Stimme ab. Auch wenn Beger als einziger Bewerber auf dem Stimmzettel stand, kam in den vergangenen Wochen etwas Spannung im Wahlkampf auf. Schließlich warf Tino Kluge, der zwar parteilos ist, aber für die AfD im Stadtrat sitzt, seinen Hut in den Ring. Seit August warb er offensiv um Stimmen und forderte die Einwohner auf, seinen Namen auf dem Wahlzettel unter die freie Zeile unter dem Amtsinhaber zu schreiben. Das taten 336 Bürger.


"Ich bin sehr dankbar für den erneuten Vertrauensbeweis", so Beger, der verheiratet ist, vier Kinder und vier Enkel hat und vor seiner Zeit als Bürgermeister in Halsbrücke Bauamtsleiter war. Die Wiederwahl sei Ansporn, die eingeschlagenen Wege weiter zu bestreiten. Als Schwerpunkte nannte er den weiteren Ausbau der Infrastruktur unter anderem mit Investitionen in den Bildungsstandort.

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