Rechenberg-Bienenmühle: 2025 soll es ein großes Fest geben

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Großes Jubiläum mit fünf Jahren Verspätung: Eigentlich sollte im Rechenberg-Bienenmühler Ortsteil Rechenberg am ersten Juniwochenende dieses Jahres ein großes Fest gefeiert werden. Doch wegen der Coronapandemie wird die 750-Jahr-Feier nur in kleinem Format über die Bühne gehen. Das hat das Organisationskomitee, das online tagte, entschieden.

Vorab hatten sich die elf Mitglieder des Gremiums umfangreiche Gedanken gemacht. Denn ursprünglich wollte der Erzgebirgsort schon 2020 das Jubiläum begehen. Die Feierlichkeiten wurden wegen der Pandemie auf dieses Jahr verlegt, in der Hoffnung, dass die Pandemie überwunden ist. Von generellen Absagen bis hin zu einem verkürzten Fest reichten die Vorschläge, informiert Mitorganisator Michael Blaas. Zum Schluss seien sich alle einig gewesen: "Wir machen es verkürzt und in kleinerem Rahmen".

Der Grobplan steht. Es soll kein Bierzelt geben, sondern alles Openair stattfinden. Eine für vergangenes Jahr gebuchte Band wird mit entsprechender Vertragsklausel wieder gebucht. Weitere kulturelle Aktionen seien geplant. Es soll zudem ein begrenztes Imbissangebot geben.

Blaas und seine Mitstreiter haben indes noch etwas anderes in der Hinterhand. 2025 soll es ein großes Fest - auch mit dem abgesagten Generationentreffen - geben. Anlass ist die 150-Jahr-Feier des Ortsteiles Bienenmühle. "Den Vorschlag hat unser Ortschronist Heinz Lohse gemacht, der wusste, dass 2025 Bienenmühle den 150. Jahrestag seiner Gründung begeht", erzählt Michael Blaas.

Der Rechenberger Heinz Lohse betont, dass es noch einen Höhepunkt 2025 gibt. Die beiden Ortsteile Rechenberg und Bienenmühle wurden vor 100 Jahren zu dem Namen Rechenberg-Bienenmühle vereint. Zudem erläuterte der Ortchronist, dass es vor 750 Jahren den ersten urkundlichen Hinweis über Rechenberg gegeben hätte. Heinz Lohse hat in den vergangenen fünf Jahren darüber ein Buch geschrieben, das er im vergangenen Jahr vollendete und das er zur 750-Jahr-Feier nun vorstellen möchte.

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