Rettungsaktion für alte Schule in Zug

Noch ist es ein Schandfleck, der seit Jahren verfällt. Doch die Immobilie soll sich zur neuen Ortsmitte entwickeln.

Freiberg/Zug.

Der frühere Eigentümer hat den Gebäudekomplex und das Gelände beräumt. Das Baumaterial wurde abtransportiert, der Schutt abgefahren. Zeit also, um auch das Areal der ehemaligen Schule in Zug in einen ordentlichen Zustand zu versetzen, sagt sich Ortsvorsteher Steve Ittershagen. Daher ruft der CDU-Politiker, der zudem im Stadtrat und im Landtag sitzt, zu einem Arbeitseinsatz auf.

"Klar, wir können keinen Putz abschlagen", bemerkt Ittershagen. Am 13. Juli soll aber zumindest dem Wildwuchs der Kampf angesagt werden. Denn in den vergangenen Jahren wuchsen Büsche und kleine Bäume heran - und das sogar mitten auf dem einstigen Schulhof. Nun sollen diese weichen. "Ich kann es kaum erwarten, dass unsere alte Schule zu einem Treffpunkt für alle Zuger wird und dass Kinder dort spielen und Spaß haben", fährt er fort. Das Haus sei für die Einwohner identitätsstiftend.


Trotzdem weiß der Ortsvorsteher: Die Aktion kann nur ein Anfang sein. Denn bis sich der Komplex zum Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Ort entwickeln wird, dauert es Jahre. Schließlich erwarb die Stadt nach langwierigen Verhandlungen erst jüngst die Immobilie zurück, die sie 2014 verkauft hatte. Erste Ideen gibt es bereits: Die Bücherei und der Jugendclub sollen in das Objekt einziehen, auch der Ortschaftsrat, die Sportler und weitere Vereine sollen die Räume nutzen. Außerdem soll die Feuerwehr ihren jetzigen Standort Am Daniel aufgeben und auf dem knapp 3700 Quadratmeter großen Gelände angesiedelt werden.

Der Arbeitseinsatz findet am Samstag, 13. Juli ab 9 Uhr statt.

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