Rotes Kreuz will Schnelltest-Offerte ausweiten

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Das DRK Freiberg hat am Mittwoch und Donnerstag die ersten Corona-Tests für jedermann angeboten. Ein Verdachtsfall ist bislang nicht entdeckt worden.

Freiberg.

Beim Deutschen Roten Kreuz in Freiberg (DRK) sind in dieser Woche die Antigen-Schnelltests auf eine Infektion mit dem Coronavirus angelaufen. "Wir hatten am Mittwoch und Donnerstag jeweils sechs bis sieben Anmeldungen", berichtet Silvio Mattern. Das Angebot müsse sich erst noch rumsprechen, fügt der DRK-Geschäftsführer hinzu. Und er ist davon überzeugt, dass der Andrang zunimmt: "Wir stimmen uns derzeit intern ab, ob wir den Montag oder den Dienstag zusätzlich als dritten Testtag in der Woche einrichten."

Getestet werden können in der DRK-Geschäftsstelle in der Annaberger Straße 5 im 20-Minuten-Takt jeweils drei Personen. Voraussetzung ist eine Anmeldung, die vorzugsweise über die Internetseite drk-freiberg.de erfolgen sollte, aber auch per E-Mail und Telefon möglich ist. Das Ergebnis des Schnelltests liegt laut Mattern bereits nach etwa 15 Minuten vor: "Es gibt dazu auch eine Bescheinigung."

Letztere werde beispielsweise von Personen, die aus dienstlichen Gründen ins Ausland müssen, oder auch von Grenzpendlern benötigt, die zur Arbeit in die Bundesrepublik ein- oder aus Deutschland ausreisen müssen. "Wir haben auch Anfragen von Firmen, die ihr Personal testen lassen wollen", sagt der Geschäftsführer. Für einen Test müssen jeweils 30 Euro bezahlt werden.

Der Test habe eine hohe Genauigkeit, teilt das DRK mit, und sei beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet. Testen lassen können sich Personen ohne Krankheitssymptome, Minderjährige benötigen das Einverständnis der Sorgeberechtigten. Mitzubringen sind unter anderem der amtliche Lichtbildausweis und ein Mund-Nasen-Schutz.

Der Zutritt in die Geschäftsstelle sei erst nach Aufforderung gestattet, betont Mattern: "Ein DRK-Mitarbeiter nimmt Sie in Empfang und begleitet Sie bis zum Testplatz." Nach der Kontrolle der Dokumente, der Bezahlung und einem kurzen Aufklärungsgespräch werde ein Abstrich über den Nasen- oder Mund-Rachenraum genommen.

Wer positiv getestet werde, müsse sich umgehend nach Hause und in Quarantäne begeben: "Informieren Sie auf schnellstem Weg Ihren Hausarzt, um einen PCR-Test zur Überprüfung anfertigen zu lassen." Das DRK sei gesetzlich verpflichtet, so der Geschäftsführer, das örtliche Gesundheitsamt in Kenntnis zu setzen. Bislang habe es aber noch keine Positivtestung gegeben.

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