Schlaflos in Dittersbach: Ortschef am Pranger

Der eine will seine Schafe beschützen, die anderen wollen nachts schlafen. Doch das Hundegebell sorgt für mächtig Zoff. Wer soll es richten?

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    10
    chriserlau82
    16.06.2020

    @Gegs: Sie liegen völlig richtig! Auch wenn es die Naturschützer nicht hören wollen, der Wolf gehört nicht in so dicht besiedelte Gegenden wie Deutschland. Ausgerottet wurde er nicht aus Angst sondern aus rein existenziellen und kommerziellen Gründen. Der Wolf geht nicht im Wald Rehe o. ä. jagen, wenn das Buffet eingezäunt auf der Wiese steht und blökt. Er reißt Schafe und vernichtet damit jedes Mal Fleisch- bzw. Wolllieferanten. Und damit das Kapital des Schafhalters/-hirten. Jäger dürfen bei Rissen noch nicht Mal den Wolf in seine Schranken weisen.

  • 9
    8
    Gegs
    16.06.2020

    Das Problem sind doch die Wölfe. Ohne Ihren Vormarsch in Deutschland wären besondere Maßnahmen, insbesondere Herdenschutzhunde, nicht erforderlich.

    Ob man diesen beibringen kann, nachts bestimmte Ereignisse zu ignorieren, weiß ich nicht. Aber hier kommt es mir so vor, als bliebe dem Schafzüchter nur, seine Herde notfalls den Wölfen preiszugeben oder Bußgelder wegen Lärm zu kassieren. Geht’s noch?

  • 17
    7
    Lexisdark
    16.06.2020

    Demnächst ist der Hahn in der Nähe vielleicht auch zu laut... Leute gibt's

  • 28
    11
    karstenp
    16.06.2020

    Ich will niemanden zu Nahe treten, aber Hundegebell gehört schon immer aufs Land bzw. Ins Dorf.
    Was ist nur los mit der Gesellschaft????
    Was läuft hier verkehrt????

  • 37
    5
    Juri
    16.06.2020

    Gut möglich das wurde schon getan und mein Vorschlag kommt zu spät. Aber ich würde mich mal an einen richtigen Hundefachmann wenden. Einen der sich auskennt mit der Erziehung (Abrichtung) von derartigen Hunden.
    Ein richtig gut ausgebildeter Wachhund, der muss, der wird nicht bei jedem Fuchs oder Marter anschlagen. Das lässt sich erlernen, wie sich alles lernen lässt. Auch für einen genetisch so gezüchteten, erzogenen Hund.
    Das ist nicht ganz einfach, verlangt Sachkenntnis, verhindert aber, wenn es Früchte trägt, dass ein ganzer Ort, aufgrund eines vermeidbaren Ärgernisses auseinander fällt.
    Das tut richtig weh wenn man liest, die beiden "Streithähne" waren mal richtige Freunde. Setzt euch bitte hin und sucht gemeinsam eine Lösung. Sonst gewinnt der Wolf oder der Hass.
    Wenn ein richtiger Fachmann schlussendlich zu Erkenntnis kommt: Das Gebell lässt sich nicht mehr korrigieren, dann wäre das ja auch eine Erkenntnis, die neue Denkansätze eröffnet. Bestenfalls sogar friedliche.

  • 13
    20
    langi001
    16.06.2020

    Vielleicht sollte der Schafzüchter eine Wiese außerhalb des Ortes pachten. Dann machen die Wolfsschutzhunde auch Sinn. Ich habe nicht gehöhrt, dass die Wölfe hier in der Gegend in die Ortschaften gehen.