Schnelltest auf der Blockline

Tino Weinberg fährt 85 Kilometer der Strecke

Altenberg.

Mit den Worten "Der Teil der Blockline-Runde, den ich gefahren bin, macht einen prima Eindruck", fasst der Altenberger Tino Weinberg seinen Test zusammen. Etwa viereinhalb Stunden saß er am Dienstag im Sattel seines Mountainbikes, bewältigte dabei vornehmlich auf Waldwegen 85 Kilometer und 1700 Höhenmeter durch das Osterzgebirge. Die Tour führte ihn anhand von GPS-Daten, die für Blockline-Fahrer zur Verfügung gestellt werden sollen, von Altenberg aus in Richtung Frauenstein, von dort weiter über Mulda nach Blockhausen. Dort kürzte er seine Runde allerdings über Cämmerswalde ab, um bei Holzhau wieder auf die Route zu gelangen, die ihn vom eigentlichen Startort der Blockline zurück nach Altenberg führte.

Der 45-jährige Betreiber der Jugendherberge Altenberg gehört so mit anderen zu den ersten Testern, die sich einen Eindruck über das Mountainbikeprojekt verschaffen und gute wie weniger gute Aspekte entlang der Strecke dem Tourismusverband Erzgebirge (TVE) mitteilen sollen. Dafür hat der TVE den Testern einen Fragebogen zur Verfügung gestellt.

"Insgesamt ist es eine markante Runde durch die Region auf Wegen, die selbst für nicht so versierte Mountainbiker gut geeignet sind", sagt er. Auch Kinder könnten sie bewältigen. Die Strecke ist für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren gedacht. "Allerdings setzt sie schon einiges an Fitness und Ausdauer voraus", fügt Weinberg an. Denn es sind immer wieder kurze, aber teils steile Anstiege zu bewältigen. Beeindruckend seien die vielen schönen Ausblicke während der Tour auf Teile des Erzgebirges. Und für Kinder biete sich auf der Runde die eine oder andere Spielmöglichkeit, um sie für den nächsten Abschnitt zu motivieren. Der größte Spielplatz erwartet die jüngsten Radler in Blockhausen, aber auch schöne Rastplätze laden unterwegs ein. "Allein auf der Runde, die ich gefahren bin, liegen außerdem drei kleine Badeseen, das ist im Sommer toll", sagt der Mountainbiker. Und von der Bergstation des Skiliftes in Rehefeld lade die alte Rodelbahn zur Abfahrt ein, bevor es nach Altenberg hinauf geht. "Das finden bestimmt nicht nur die Kinder toll", meint Weinberg.

Als Betreiber der Jugendherberge in der Erzgebirgsstadt stellt er sich ebenfalls auf die Mountainbiker ein. "Wir haben im Haus extra Familienzimmer und Ferienwohnungen dafür eingerichtet. Außerdem stehen sechs Mountainbikes mit Elektroantrieb zur Ausleihe bereit, ebenso Werkstatt und Ladestation." (ar)

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