Schreddern statt Schmelzen

Freiberger Uni forscht zum Batterie-Recycling

Freiberg.

Ob in Smartphones, Notebooks, E-Autos oder Elektrorollern - Lithium-Ionen-Batterien sind heute in fast allen modernen Elektrogeräten verbaut. Bisher ist das Recycling der Akkus aber nicht optimal; meist werden sie eingeschmolzen und später chemisch voneinander getrennt. Im Verbundprojekt "Inno-Rec" forscht die TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit vier Partnern an einem energie- und stoffeffizienten Wiederverwertungsansatz. Dabei setzen die Wissenschaftler des Instituts für Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik auf klassische Aufbereitungstechniken wie Zerkleinern, Trocknen und Sortieren, teilt die Freiberger Uni mit. Diese Techniken könnten auf unterschiedliche Lithium-Ionen-Akkus angepasst werden. Herauskommen sollen am Ende klein geschredderte Akkubestandteile. Diese würden mit Hilfe eines Luftstroms sortiert, sodass am Ende nur noch die schweren Metallteilchen aus dem Gehäuse übrig bleiben. (bk)


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