Schüler erleben Humboldts Forschung

TU Bergakademie bietet 15Klassen einmalige Forschungsreise an

Freiberg.

Bis zum 20. September begeben sich 15 Schulklassen auf eine einmalige "Forschungsreise" durch die TU Bergakademie Freiberg. In verschiedenen Workshops gehen sie dabei Humboldts Forschung im Zeitalter der Digitalisierung auf den Grund und lernen die Kleinen Fächer kennen, heißt es in einer Mitteilung der Uni.

Im Workshop "Familienschacht 3D-Modell" beispielsweise erfassen die Mitarbeiter/innen des Instituts für Markscheidewesen und Geodäsie den Familienschacht, den Humboldt intensiv für seine bergmännische Ausbildung und geowissenschaftlichen Untersuchungen genutzt hat, mit Laser-Scannern. Aus den gesammelten Daten erstellen die Wissenschaftler gemeinsam mit den Schülern anschließend ein umfassendes 3D-Modell. Auf geologische Grabung gehen Mädchen und Jungen im Workshop "Vulkanismus" am Naturkundemuseum in Chemnitz. Dort erproben sie an fünf Stationen das geowissenschaftliche Arbeiten vom Fossilfund bis hin zur Datenerhebung für ein Digitalmodell. Ausgehend von Gemälden zu Humboldts Reisen in Südamerika und seinen Reiseberichten nähern sich die jungen Leute dem Thema Vulkanismus zudem aus künstlerischer, gesellschaftlicher und naturwissenschaftlicher Sicht.

Kleine Fächer gewährleisten nicht nur Fächervielfalt an Universitäten, sondern ermöglichen zugleich eine differenzierte, interdisziplinäre Forschung. An der TU Bergakademie sind das Studiengänge wie Mineralogie, Markscheidewesen, Industriearchäologie, Umformtechnik, Metallurgie. (bk)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...