Schulstart von Bauarbeiten begleitet

Energie sparen - so heißt das Motto an der Oberschule in Rechenberg-Bienenmühle. Aktuell laufen vorbereitende Arbeiten, auch eine neue Aula entsteht. Und der Schulbetrieb beginnt wieder.

Rechenberg-Bienenmühle.

Die energetische Sanierung der Oberschule Rechenberg-Bienenmühle geht in die zweite Runde. Der erste Abschnitt des Millionenkonzeptes war bereits 2013/14 realisiert worden. Damals erhielt das Gebäude im Ortsteil Rechenberg, in dem laut sächsischer Schuldatenbank etwa 280 Schüler in zwölf Klassen lernen, unter anderem neue Fenster, Außenjalousien und eine Dämmung an der Hausfassade. Auch eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach kam hinzu, um den Stromverbrauch in dem Gebäude zu unterstützen.

In diesen Tagen beginnt nun der zweite Abschnitt des Vorhabens. Nach den Worten von Schulleiter Andreas Schmieder hat eine Spezialfirma am gestrigen Dienstag den alten Öltank aus dem Heizungsgebäude neben der Schule ausgebaut. Die Arbeiten in dem Anbau dauern an, seien jedoch von außen kaum wahrzunehmen. In dem Gebäudeteil soll künftig eine neue Hackschnitzelheizung installiert werden. Etwa Ende dieses Monats, so erklärte der Rechenberg-Bienenmühler Bürgermeister Michael Funke (parteilos), würden die Aufträge für die Arbeiten an der Heizungsanlage ausgeschrieben.

Doch auch die Schule selbst wird weiter modernisiert. Und das, nachdem die Decke des Heizungsanbaus dem Niveau der Decken im Schulgebäude angepasst worden ist.

"Die Schule bekommt eine neue Aula. Sie wird auf das Heizungsgebäude aufgesetzt", erklärt Bürgermeister Funke. Damit werde das Heizhaus künftig ins Schulgebäude integriert. Bei Bedarf könne die Aula durch Trennwände in zwei Klassenzimmer umgestaltet werden. Ziel ist, die Bauarbeiten im Frühjahr 2021 abzuschließen.

Die Gemeinde hat für die energetische Sanierung laut Funke Förderprogramme angezapft, darunter für Schulinfrastruktur. Demnach würden etwa 80 Prozent der rund 1,2Millionen Euro Gesamtsumme gefördert. Der Bürgermeister spricht von umfangreichen Vorbereitungen auf die jetzige zweite Bauphase, um auch Unterstützung aus einem EU-Förderprogramm zu erhalten.

Wenn das Aufstocken des Anbaus beginnt, müssen Bauarbeiten und Schulbetrieb parallel laufen, wie Schulleiter Andreas Schmieder bestätigt. Das gilt nach seinen Worten auch für den Einbau des neuen Fahrstuhls ins Schulgebäude. "Doch die Arbeiten liefen schon in der ersten Phase so, und die Bauleute waren dabei sehr rücksichtsvoll", erinnert er sich.

In der kommenden Woche startet der Schulbetrieb in Rechenberg-Bienenmühle mit den 9. und 10. Klassen und den Hauptschülern wieder. Die knapp 15 Gruppen mit maximal je zwölf Schülern müssen laut Schulleiter auf die Schulräume aufgeteilt werden. Wegen der Sicherheitsbestimmungen könnten deshalb nächste Woche keine Schüler anderer Jahrgänge kommen. In diesen Tagen sind Schulleitung und Lehrer dabei, die Planung für die nächste Zeit so aufzubauen, dass der Schulbetrieb für die verschiedenen Jahrgänge an wechselnden Tagen wieder stattfinden kann.

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