Sozial schwache Kinder bei Sommercamp

Täglich bis zu 20 Schüler bei Veranstaltungen im Freiberger PI-Haus

Freiberg.

Angebote für Kinder, die vielleicht nicht mit ihren Eltern verreisen können, haben die Stadt Freiberg, der Kinder- und Jugendtreff des Mehrgenerationenhauses "Buntes Haus" und andere Kindertreffs in Freiberg organisiert. 36 Freiberger Kinder, davon etwa die Hälfte sozial benachteiligt, nahmen am fünftägigen Sommercamp im KIEZ "Am Filzteich" in Schneeberg teil, das der Kindertreff des "Bunten Hauses" mit der Wohnungsgenossenschaft Freiberg (WG) veranstaltete. Das sagte Treffleiter Thomas Starke, der die Kinder gemeinsam mit Sylvia Richter, Chefin des "Bunten Hauses", sowie den Ehrenamtlern Vincent Zwoch und Sandra Viezens betreute. Die WG unterstützte das Camp mit 2500 Euro und finanzierte An- und Abreisekosten. Schlauchbootfahrt, Besuch der Sommerrodelbahn in Eibenstock, Minigolf, Disko, Lagerfeuer und Geländespiel standen an.

Bis zu 20 Kinder nahmen täglich an den "Strandtagen" in der zweiten und dritten Ferienwoche teil - eine Gemeinschaftsaktion der Kinder- und Jugendtreffs der Stadt Freiberg, Kibu-Treff, Tee-Ei, Kinder- und Jugendzentrum Pi-Haus, des "Bunten Hauses", der Stadtverwaltung und des Kreissportbundes. Da das Waldbad geschlossen ist, wurden die Ferienspiele ins Pi-Haus verlegt. Hauptorganisator war Heiko Heese, Leiter Sachgebiet Jugend in Freiberg. Auf dem Parkplatz des Pi-Hauses wurde ein Strand mit Strandbar aufgebaut. Eine Mitarbeiterin des Sachgebietes Jugend kochte das Mittagessen. Jeden Tag gab es mindestens zwei Angebote: Bogenschießen, Nähkurs, Trommelworkshop, Drucken und Gestalten mit Naturmaterialien, Keramik, Tischtennisturnier, Diabolo-Workshop. Beim Besuch im Johannisbad stellte der Kreissportbund eine Rettungsschwimmerin. Als Abschluss gab es eine Beachparty mit Übernachtung. (hh)

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