Stadt kauft Ruinen

Für gut 225.000 Euro wechseln drei Flurstücke im Münzbachtal den Besitzer. Dazu kommen weitere Kosten.

Freiberg.

Am 3. März 2004 war die Holzfabrik abgebrannt, jetzt kauft die Stadt Freiberg die Brandruine: Der Stadtrat hat beschlossen, drei insgesamt gut 6000 Quadratmeter große Flurstücke im Münzbachtal 116/118 für 215.000 Euro plus Nebenkosten von etwa 10.000 Euro von der Eigentümerin aus Nordrhein-Westfalen zu kaufen. Auf dem Areal unterhalb der Buswendeschleife am Stadtrand befindet sich auch eine Lagerhalle, die ebenfalls als desolat beschrieben wird.

Laut Stadtverwaltung könnte die Halle für etwa 100.000 Euro hergerichtet werden, damit das Amt für Kultur-Stadt-Marketing dort unter anderem die Hütten und Dekorationen für den Christmarkt einlagern kann. Sie waren lange im Hilligerschen Vorwerk in Zug untergebracht; infolge eines Sturmschadens werde eine Alternative benötigt.

Der Abriss der Fabrikruine wird auf 60.000 bis 70.000 Euro taxiert. Ein Teil des Geländes werde für Hochwasserschutzmaßnahmen gebraucht, hieß es weiter, auch könnten Parzellen für eine Wohnbebauung abgesteckt werden. Der Kaufpreis liegt den Rathausangaben zufolge mehr als 10.000 Euro über den aktuellen Bodenrichtwerten in dieser Zone.

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