Startschuss für neues Wohnprojekt

SWG investiert rund 4,5 Millionen Euro in 1980er-Jahre Plattenbau

Freiberg.

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg hat jetzt mit dem Umbau der sogenannten Friedeburger "Mineralienhöfe" begonnen. Dabei handelt es sich um vier Wohnblöcke aus den 1980er-Jahren, mit denen das Unternehmen eigenen Worten zufolge nichts weniger als "ein neues Kapitel für modernes Wohnen" einläuten möchte.

Die SWG verspricht für den gesamten Komplex 210 individuelle Wohnungen vom Apartment bis zur Fünfraum-Wohnung, jeweils angepasst an Bedürfnisse von Singles, Senioren, Paaren und Familien. Dabei sollen neue Grundrisse entstehen und Extras wie Gäste-WC, Abstellräume, Fußboden in Holzoptik, breite Türen sowie Aufzüge. Außerdem sollen die Wohnungen barrierefrei gestaltet werden.

Die Arbeiten starten mit der Entkernung des zukünftigen "Haus Topas" an der Arthur-Schulz-Straße 9 bis 17. Das Haus steht leer, teilt die SWG mit. In einem Jahr sollen die 60 Appartements des Blocks in 12 Ein-, 26 Zwei-, 3 Drei- und 12 Vierraumwohnungen umgebaut sein. Danach folgen das "Haus Türkis" (Arthur-Schulz-Straße 1 bis 7) sowie die Häuser "Rubin" und "Smaragd" (Friedeburger Straße 14 bis 20 und 24 bis 32). Die stadteigene Aktiengesellschaft strebt ein Mehrgenerationenhaus an, hatte Prokurist Konstantinus Apostolopoulos bei der Vorstellung des Projekts als Losung ausgegeben: "Wir wollen einen guten Mix aus jung und alt, aus Singlehaushalten und Familien." Der Freistaat Sachsen unterstützt das Projekt mit einer halben Million Euro. Insgesamt investiert die SWG 4,5 Millionen Euro. (cami)

Vor Ort: Im sogenannten Treff-Punkt Friedeburg in der Paul-Müller-Straße 2 informiert die SWG dienstags 16 bis 18 Uhr und donnerstags 10 bis 12 Uhr über das Vorhaben.

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