Straßen künftig häufiger voll gesperrt

Grund: Bundesweit gelten neue Vorschriften zum Arbeitsschutz

Freiberg.

Autofahrer müssen sich darauf einstellen, dass Straßen in Mittelsachsen künftig öfter als bisher voll gesperrt sind. Denn bundesweit gelten neue Vorschriften für den Arbeitsschutz bei Bauarbeiten an Straßen. Demnach dürfen viele Arbeiten nicht mehr nur mit halbseitiger Sperrung oder bei vorbeifahrenden Fahrzeugen erledigt werden.

"Entscheidend ist, ob die Straße weniger als 7,50 Meter breit ist", erklärte der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung im Landratsamt, Dirk Schlimper. Das sei bei drei Viertel aller Straßen im Landkreis der Fall. Dirk Schlimper betont, dass es sich in der Regel um Sperrungen handele, die nur einen Tag andauern. "Mitunter können wir erst kurz vorher entscheiden, ob wir zum Beispiel auf einer Strecke Schadstellen beseitigen", so Schlimper. Das hänge vor allem von der Witterung ab.

Bereits diesen Monat plant die Straßenmeisterei Mühlau auf mehreren Straßen in der Region Arbeiten zur Schadstellenbeseitigung, zur Reparatur von Straßenrändern und zur Gehölzpflege. Dann werden die Strecken voll gesperrt. "Die Neuregelung der Arbeitsstättenverordnung sorgt für mehr Sicherheit der Straßenwärter", so Mittelsachsens erster Beigeordneter Lothar Beier. Gleichzeitig macht er auch auf die Notwendigkeit der Arbeiten aufmerksam, denn sie erhöhten die Verkehrssicherheit.

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