Straßenbau auf dem Wasserberg geplant

Tschaikowskistraße soll in den Jahren 2020 bis 2022 hergerichtet werden

Freiberg.

Das Tiefbauamt der Stadt Freiberg plant zwischen 2020 und 2022 den grundhaften Ausbau der Tschaikowskistraße zwischen Maxim-Gorki-Straße und Karl-Kegel-Straße. Über das Vorhaben soll der Freiberger Stadtrat auf seiner morgigen Sitzung entscheiden. Wie aus den Unterlagen weiter hervorgeht, die von der Stadtverwaltung im Internet auf der Homepage der Stadt Freiberg veröffentlicht worden sind, ist in dem Projekt auch die Zufahrt zu den Gebäuden Tschaikowskistraße 57A und 95 inbegriffen.

Der Straßenbau soll dabei in drei Abschnitten erfolgen. Zuvor müsse aber die schadhafte Schmutz- und Regenwasserkanalisation erneuert werden, heißt es weiter. Auch dazu werden die Stadträte in der öffentlichen Sitzung am Donnerstag um ihre Zustimmung gebeten. Für nahezu 1,5 Millionen Euro sollen insgesamt rund 1270Meter Rohre mit einem Durchmesser von 20 bis 50 Zentimetern erneuert und dabei auch öffentliche Kanäle von privaten Grundstücken in den öffentlichen Verkehrsraum verlegt werden.

Die Tschaikowskistraße soll nach dem Ausbau eine asphaltierte Fahrbahn mit 5,55 Metern Breite haben. Der Gehweg soll größtenteils einseitig aus Betonsteinpflaster mit einer Breite von 1,90 bis 2,85 Metern angelegt werden. Die bestehende 30-km/h-Zone werde beibehalten, heißt es weiter. Zur Begründung des Vorhabens wird darauf verwiesen, dass der bauliche Zustand der Tschaikowskistraße in keiner Weise mehr den heutigen Anforderungen entspreche und von flächendeckenden Tragfähigkeits- und Oberflächenschäden gekennzeichnet sei. "Der letzte Ausbau erfolgte vor etwa 50 Jahren", heißt es wörtlich; ein grundhafter Ausbau sei zwingend erforderlich.

Fragestunde für Einwohner: Als zweiter Punkt auf der Tagesordnung der öffentlichen Stadtratssitzung, die am Donnerstag, 7. November um 16 Uhr im Rathaus am Obermarkt beginnt, ist eine Einwohnerfragestunde anberaumt worden. Verwaltung und der Vorsitzende des Stadtrates stünden interessierten Freibergern Rede und Antwort, heißt es dazu. Zu den weiteren Themen auf der Agenda gehören der Wirtschaftsplan der Freiberger Abwasserbeseitigung 2020 und der Jahresabschluss 2018 des Eigenbetriebs Gebäude- und Flächenmanagement der Stadt Freiberg.

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