Straßenbau sorgt für mehr Ruhe

Weil in Dittmannsdorf eine Kreuzung saniert wird, wälzen sich in nächster Zeit keine Blechkolonnen durch den Ort.

Dittmannsdorf.

Klar, der Spatenstich am Knotenpunkt der Staatsstraßen 195/196 in Dittmansdorf gestern ist symbolisch gewesen - die Baufirma jedoch war schon mit Technik angerückt. Denn nach vorbereitenden Arbeiten in dem Bereich - eine behelfsmäßige Straße für den landwirtschaftlichen Verkehr muss errichtet werden - beginnt in wenigen Tagen der erste Bauabschnitt an der Freiberger Straße des Reinsberger Ortsteils. "Zunächst wird die Straße unter Vollsperrung ab dem Salzsilo in Richtung Halsbrücke auf etwa 300 Metern gebaut", erläutert Julia Uhlig, Referatsleiterin im Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv).

Im Winter sei die Straße aber freigegeben, bevor ab Frühjahr die Brücke über den Dittmannsdorfer Bach abgerissen und neu errichtet wird. Der Fahrbahnbau auf einer Länge von etwa 300 Metern sowie der Bau zweier Stützwände gehören zu diesem Abschnitt, so das Lasuv. Im Kreuzungsbereich der beiden Staatsstraßen entstehen mit der Sanierung beidseitig Gehwege, danach führen sie einseitig entlang dem Baufeld. Auch die beiden Bushaltestellen erhalten eine Kur. "Die Maßnahme umfasst eine Baulänge von insgesamt etwa 650 Meter und kostet etwa 2,1 Millionen Euro", sagte Bernd Sablotny, Abteilungsleiter im sächsischen Wirtschaftsministerium. Die Gemeinde Reinsberg steuert etwa 250.000 Euro bei, diese wiederum würden zu 90 Prozent vom Freistaat gefördert. Bis Ende 2019 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein. Eine Umleitung ist laut Lasuv ausgeschildert.

Für die Gemeinde Reinsberg, die laut Bürgermeister Bernd Hubricht (CDU) die Planung des Projekts übernahm, wird mit dem Kreuzungsbereich ein wichtiges Stück Infrastruktur erneuert. Der Bau könne für die Anwohner sogar etwas Entlastung bedeuten. So könnten sich bei Stau oder Unfällen auf der A 4 keine Autokolonnen durch die Orte wälzen. Wegen dieser zurzeit starken Belastung liegt eine Petition von Anwohnern beim Freistaat.

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