Stress

Es schien zu sein wie jedes Jahr: große Aufregung, wenn im August die ersten Pfeffernüsse in den Läden liegen. Gleichzeitig tauchten diese Gedanken auf: Weihnachten, Kälte, Schnee, Eis. Eine Kollegin wollte den anderen etwas Gutes tun, kaufte flugs ein paar Lebkuchen. Das Ergebnis: ungläubiges Staunen (das kann doch nicht dein Ernst sein!?), dann stilles Schmatzen allüberall, verträumte Blicke und am Ende schließlich ein spitzer Schrei: In nicht mal vier Monaten ist Weihnachten! Ich muss Geschenke besorgen. (bz)

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