Strohballen auf Feld in Mulda in Brand

Mehr als 80 Einsatzkräfte waren den gesamten Sonntag im Einsatz. Die Löscharbeiten auf dem Feld nahe des ehemaligen Ritterguts dauerten bis in die Abendstunden.
Es waren Einsatzkräfte aus Mulda, den Ortsteilen Zethau und Helbigsdorf sowie Dorfchemnitz, Lichtenberg, Brand-Erbisdorf und Freiberg vor Ort.

Ein Großbrand auf einem Feld nahe des ehemaligen Ritterguts in Mulda hat am Sonntag Feuerwehren aus mehreren Orten über Stunden in Atem gehalten. Gegen 7 Uhr wurden zunächst die Einsatzkräfte aus Mulda sowie den Ortsteilen Zethau und Helbigsdorf alarmiert. Am Ort des Geschehens wurde schnell klar, dass sie weitere Hilfe brauchen. "Wir haben dann die Wehren aus Dorfchemnitz, Lichtenberg, Brand-Erbisdorf und Freiberg nachalarmiert", schilderte Gemeindewehrleiter Gerd Saring die Dramatik.

Eine größere Menge an Stroh, Heu und Silageballen stand lichterloh in Flammen. Den Sachschaden schätzt Saring als "sehr hoch" ein. Der betroffene landwirtschaftliche Betrieb habe 80 Prozent seines Wintervorrates verloren, erfuhr der Feuerwehrmann auf Nachfrage.

Mehr als 80 Einsatzkräfte waren den gesamten Sonntag im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden. "Jetzt haben wir die Situation einigermaßen im Griff", teilte Gerd Saring gegen 16.30 Uhr mit. Es sei das schlimmste Feuer gewesen, das die Muldaer Wehr in diesem Jahr bisher löschen musste.
Vor Ort waren auch der Kreisbrandmeister und die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen sind keine Personen verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Angaben über die Höhe des entstandenen Sachschadens seien noch nicht möglich. Ebenso konnte die Polizei noch keine Angaben zur Brandursache machen. "Die Ermittlungen wurden aufgenommen", hieß es. (bk)
 

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