Studenten bauen Modell für Museum

Schwamkrug-Turbine für Laien nun verständlicher

Freiberg/Chemnitz.

Das von Studenten der TU Bergakademie entwickelte Computermodell der sogenannten Schwamkrug-Turbine ist extra für die Dauerausstellung des Industriemuseums Chemnitz plastisch umgesetzt worden und ergänzt nun dort das Original. Im Gegensatz zu diesem ist es beweglich konstruiert und veranschaulicht die Strömung innerhalb der Maschine. "So können wir den Besuchern den Einsatz der Turbine im Bergwerk im Hinblick auf die Kraftumformungen sowie den Lauf des Wassers mit Hilfe von LEDs demonstrieren", erklärt Professor Rüdiger Schwarze von der Professur für Strömungsmechanik und Strömungsmaschinen der TU Freiberg.

Friedrich Wilhelm Schwamkrug (1808-1880) entwickelte die Wasserturbine einst in Freiberg und konzipierte sie für den Einsatz in Bergwerken, um mit Hilfe von Pumpenanlagen das Grubenwasser aus untertägigen Stollen zu fördern. Sie ist laut TU Bergakademie die einzige im Original erhaltene obertätige Turbine und gehört seit 2015 zum Exponatsbestand der Dauerausstellung im Industriemuseum Chemnitz. Davor lagerte sie Jahrzehnte auf dem Freigelände der "Reiche Zeche". (bk)

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