Stück für Stück: Freiberger Hornbrunnen nimmt wieder Gestalt an

Der Hornbrunnen soll bald wieder die gleichnamige Straße in Freiberg schmücken. Mitarbeiter der Firma Steinmetz Tobias Neubert aus Halsbrücke restaurieren Einzelteile des Denkmals derzeit. Anika Gerischer, Steinmetzgesellin und Restauratorin (1. Foto), hat beispielsweise an zwei Schrifttafeln Fragmente ergänzt, retuschiert und sogenannte Vierungen eingesetzt. Am Montag beginnt die Montage der Teile und soll, je nach Wetterlage, am Wochenende abgeschlossen sein.

Der Fremdenverkehrsverein der Stadt als Initiator hatte die Freiberger zu Spenden aufgerufen, um den Wiederaufbau des Denkmals fortzusetzen. "Der Brunnen wurde 1977 abgebaut und sollte restauriert werden, aber das geschah nicht; unter anderem wegen der fehlenden Finanzierung", erklärte zu Jahresbeginn Vereinsvorsitzender Rainer Bruha. Seither wurden die einzelnen bislang noch nicht restaurierten und nicht verbauten Sandsteinteile - laut Baubürgermeister Holger Reuter besteht das Denkmal aus insgesamt 81 Teilen - eingelagert und warteten auf ihre Rettung. Das Denkmal wurde 1857 zur Erinnerung an den früheren Bürgermeister Christian Siegmund Horn (1660-1736) eingeweiht. (mer)

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