Tänzerinnen betören Zuschauer

Die Orientalische Nacht war ein Erfolg. Das gilt auch für den Nepallauf. Indes sucht das Jugendtheater einen neuen Chef.

Alladin neu verzaubert: Die 5.Orientalische Nacht am Samstagabend im gut gefüllten Freiberger "Tivoli" ist bei den Besuchern super angekommen. "Die Zuschauer haben uns für die tolle Show gelobt", sagte Organisatorin Anja Lempe am gestrigen Montag auf Anfrage der "Freien Presse". Zum gut gelungenen zweieinhalbstündigen Programm hätten die Tänzerinnen und ihre Choreografien, aber auch Sängerin Kathrin Moschke, Zaubershow und Lichttechnik beigetragen. "Vielen Dank an alle Helfer, die zu diesem wunderschönen Abend voller Emotionen beigetragen haben", sagte Anja Lempe. Die nächste Orientalische Nacht soll ihren Angaben zufolge 2021 stattfinden.

Tolle Leistungen hat es auch beim 15. Nepallauf am Wochenende in Freiberg gegeben. Stärkster Läufer war Nick Bellmann. Der Schollgymnasiast legte auf dem Sportplatz an der Rüleinhalle 400 Runden zurück. Das entspricht einer Distanz von 132 Kilometern und damit mehr als drei Marathon-Strecken. Den Firmen-Wettstreit hat dieses Jahr die Siltronic gewonnen. Die fünf Läufer des Freiberger Werks legten in einer Stunde insgesamt 207 Runden zurück - jeder Mitstreiter des Quintetts steuerte damit im Schnitt fast 13,7 Kilometer bei.

Bei der Veranstaltung der Schülerfirma Namaste Nepal des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Freiberg war auch Karl-Heinz Mantau mit von der Partie. Der 75-Jährige nimmt seit vielen Jahren an dem Lauf teil: "Ich laufe gerne und hier kann ich eine gute Sache unterstützen. Nepal ist im Aufbau und ich helfe gerne." Mantau engagierte sich zugleich als Sponsor für seine Enkelin Lilith, die die Klasse 6 des Schollgymnasiums besucht. Er selbst habe sich um die 30 Runden vorgenommen: "Bei 3 Euro pro Runde kommt schon was aufs Spendenkonto."

Unterdessen braucht die Theaterjugend Mittelsachsen einen neuen Leiter. Denn der bisherige Theaterpädagoge Maximilian Sterba geht ab Oktober zum Studium an die Schauspielschule des Landestheaters in Anklam. "Endlich erfülle ich mir zwei Wünsche gleichzeitig: Ich ziehe von den Bergen hin zum Meer und wechsle vom Büro auf die Bühne", sagte Sterba. Der mittelsächsische Theaterjugendclub zählt rund 30Mitglieder im Alter von 11 bis 18Jahren. Einige von ihnen, wie beispielsweise Caspar Falkenhain, wirken auch in Inszenierungen des Mittelsächsischen Theaters mit. Laut Theatersprecher Christoph Nieder liefen bereits Bewerbergespräche mit möglichen Nachfolgern. "Wir erwarten eine schnelle Lösung", sagte Nieder. (mit jan/mer)

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