Tagebuch vom Sonntag auf dem Bergstadtfest: Besucherrekord geknackt

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Bergparade, Sommerparty und Maffay-Tribute-Band: Das Programm für den Sonntag in Freiberg war vollgepackt.

Am Abend wurde das Bergstadtfest mit einem Feuerwerk beendet.

Rund 125.000 Besucher haben beim Freiberger Bergstadtfest mitgefeiert. Die Organisatoren von der Stadt freuten sich in einer ersten Bilanz am Sonntagabend über den nach ihren Angaben weitgehend reibungslosen und friedlichen Ablauf. Rettungskräfte mussten lediglich Einsätze wegen Kreislaufproblemen infolge der großen Hitze fahren. Schlägereien oder Konflikte habe es nicht gegeben, lobte Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos) im Gespräch mit der "Freien Presse". "Alle feierten ein perfektes Bergstadtfest." Zum Vergleich: Zum letzten regulären Fest vor der Pandemie-Pause kamen 2019 insgesamt rund 95.000 Gäste in die mittelsächsische Kreisstadt. (wjo)

 

Abkühlung an der Burgstraße, Musik auf der Hauptbühne mit The Dixie Hot Licks und Straßenkünstler an der Erbischen Straße.

Auf der Bühne des Obermarktes fand am Nachmittag des letzten Bergstadtfest-Tages etwas Besonderes statt, auch wenn es etwas im Schatten größerer Acts war: Jürgen Lippmann, Liedtexter seines Zeichens und Ur-Freiberger, übergab die Partitur seines Liedes "Freiberg, mein Freiberg" in die Hände von Oberbürgermeister Sven Krüger. Er verband damit die Bitte, dass es nach Möglichkeit vom Bergmusikkorps Saxonia gespielt werden könne. Die zahlreichen Gäste erlebten dann die offizielle Uraufführung des Stückes und bedachten es mit viel Applaus. (wjo)

Texter Jürgen Lippmann (rechts) übergibt die fertige Partitur seines Liedes "Freiberg, mein Freiberg" an Oberbürgermeister Sven Krüger. 

Der Titel "Welterbe-Genius" wurde erst in einem bergmännischen Stechen, nämlich beim Armdrücken, vergeben, nachdem zwischen den Abgeordneten aus Hohenstein-Ernstthal (l.) und Frohnau Gleichstand erreicht worden war. 

Anja Fiedler, Leiterin des Amtes Kultur-Stadt-Marketing, übergibt an die siegreichen Hohenstein-Ernstthaler die Trophäe mit dem Titel "Welterbe-Genius 2022". 

11.05 Uhr: Die Große Bergparade hat sich von Dom über die Kirchgasse in Bewegung gesetzt. 700 Teilnehmer ziehen durch die Stadt über den Untermarkt zum Obermarkt. Die Straßen sind dicht gesäumt vom Publikum, am Obermarkt stehen die Besucher in mehreren Reihen.

10.35 Uhr: Die Vorbereitungen für die Große Bergparade laufen.

Am Sonntagvormittag wird der Obermarkt gereinigt. Die Spuren der Partynacht werden auch von Otto beseitigt.

Der Sonntag des Bergstadtfestes ist angebrochen und der Himmel zeigt sich voller Vorfreude, so wie viele Freiberger und Gäste der Silberstadt auch. Denn heute gibt es den absoluten Höhepunkt des Festes: Die Bergparade. 9.30 Uhr beginnt der Berggottesdienst im Dom St. Marien, um 10.45 Uhr wird sich der Marsch von der Kirchgasse aus in Bewegung setzen. Um 11.30 Uhr gibt es die Bergmännische Aufwartung auf dem Obermarkt. Die Stimmen für das Steigerlied sollten gut präpariert sein… Um 12 Uhr beginnt dann die Spielshow "Welterbe genial" und um 14 Uhr erklingt ein ganz neues Freiberg-Lied, bevor um 15.15 Uhr die Sommerparty mit Hitradio RTL loslegt. Im Bierdorf ist der Höhepunkt um 20 Uhr mit der Maffay-Tribute-Band, auch im Weindorf ist Live-Musik zu erleben. Zudem präsentiert der BLICK dort ab 13 Uhr ein buntes Vereins-Programm.

Den krönenden Abschluss des größten Volksfestes in Mittelsachsen darf man ab 22.30 Uhr bestaunen, wenn ein Feuerwerk den Himmel über der Stadt in die buntesten Farben taucht. Viel Spaß. (wjo)

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