Terminvergabe kommt gut an

Pass- und Meldebehörde sowie Wohngeldstelle in Freiberg verringern durch das neue Angebot die Wartezeiten.

Freiberg.

In der Coronazeit haben die Pass- und Meldebehörde sowie die Wohngeldstelle der Stadt Freiberg einen neuen Service entwickelt: Sie führten im Bürgerhaus die Terminvergabe ein. Mit Erfolg.

Laut Sandra Eberbach von der Pressestelle der Stadtverwaltung hat sich inzwischen "die Erkenntnis durchgesetzt, dass diese Terminvergabe eine äußerst effektive Methode ist." Der Publikumsverkehr könne besser gesteuert, und die Wartezeiten für die Bürger könnten "sehr deutlich verkürzt werden". "Die Besucher des Bürgerhauses nehmen die Möglichkeiten zur Terminvergabe ausgesprochen gut an. Und sie sind auch angenehm überrascht, wie kurz ihre Wartezeit im Bürgerbüro ausfällt und wie schnell sie nunmehr ,bedient' werden können", sagte Sandra Eberbach. Trotzdem könnten auch weiterhin Bürger ohne Termin in den Bereichen Einwohnermeldewesen und Wohngeld vorsprechen. Bislang sei es stets gelungen, auch deren Anliegen in den Arbeitsablauf einzugliedern. Zudem stehe der Dienstag - wie bisher - für unangemeldete Besucher zur Verfügung; vor allem die Wohngeldstelle werde dienstags von vielen Bürgern aufgesucht.

Pass- und Meldebehörde, Wohngeldstelle und Standesamt hatten während der gesamten Coronaphase bislang nicht ein einziges Mal vollständig geschlossen. "Der Publikumsverkehr lief, wenn auch eingeschränkt", so Eberbach. Personalausweise, Pässe, Führungszeugnisse und Melderegisterauszüge konnten also auch in dieser Zeit beantragt und abholt werden. Das Standesamt nahm Eintragungen von Geburten, Sterbefällen und auch Ehedaten vor.

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