Turnhalle kann vergrößert werden

Ein erster Förderantrag für die Turnhalle in Hilbersdorf war abgelehnt worden. Nun aber war die Gemeinde erfolgreich.

Bobritzsch-Hilbersdorf.

Die Fördermittel für den An- und Umbau der Turnhalle an der Grundschule Hilbersdorf sind bewilligt worden. Das hat René Straßberger als Bürgermeister der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf in der Gemeinderatssitzung in dieser Woche verkündet. Damit sei ein Ende der beengten Verhältnisse für die Schüler und den Hilbersdorfer Sportverein abzusehen, so der Rathauschef.

Der erste Antrag auf Fördermittel, den die Gemeinde bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) wegen der Turnhalle gestellt hatte, war im vergangenen April abgelehnt worden. Grund dafür war, dass nicht genügend Mittel zur Verfügung standen. Die Gemeinde hielt den Antrag aber aufrecht. Im August teilte die SAB schriftlich mit, dass das Vorhaben inzwischen durch das Sächsische Staatsministerium des Innern zur weiteren Bearbeitung im Jahr 2019 freigegeben wurde. "Wir wurden in diesem Schreiben aufgefordert, unter anderem eine aktuelle Nutzungskonzeption, einen aktualisierten Bauablaufplan sowie den Nachweis über die baurechtliche Zulässigkeit bis Ende September nachzureichen", sagte René Straßberger.

Nachdem das geschehen war, ging alles sehr schnell, denn bereits am 2. Oktober traf die Fördermittelzusage in der Verwaltung ein. Von den insgesamt 289.000 Euro veranschlagten Kosten werden demzufolge nun 50 Prozent aus dem Förderprogramm "Investive Sportförderung" bestritten.

An die Giebelseite der Turnhalle, die in Richtung Dorf weist, wird ein Anbau angesetzt. "Auf der Hallenebene entstehen damit ein Geräteraum für die Schule und einer für den Sportverein", erläutert Straßberger das Vorhaben. "Des Weiteren wird ein Treppenhaus errichtet sowie ein sogenannter Regieraum, aus dem heraus beispielsweise eine Anzeigetafel bedient werden kann." Diese sei zwar noch nicht geplant, aber nützlich ist der Raum dennoch.

"Im Kellergeschoss wird der Vereinsraum des Sportvereins eingerichtet, mit einer Küche sowie einem Sanitärraum", so der Bürgermeister. "Im Restgebäude werden außerdem die Sanitär- und Umkleideräume saniert." Derzeit teilen sich die Grundschule, ihr Hort und der Sportverein im Schulgebäude einen Raum, in dem die nötigen Gerätschaften lagern. Der Verein hat zugesagt, bis Ende des Jahres dort auszuziehen, doch hatte man vorher Gewissheit über den Anbau gebraucht. Alle, so Straßberger, seien froh über die gute Wendung und darüber, dass im kommenden Jahr die Arbeiten ausgeführt werden können.

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